16.06.2016, 09:38 Uhr

Meinung: Das Einzige, was stört, ist der Mensch!

Was muss sich ändern, wenn sich alles verändert? Diese Frage stellen sich nicht nur Politiker, Wirtschaftsvertreter und Sozialpartner, sondern auch alle, die (noch) im Erwerbsleben stehen. Die fortlaufende Automatisierung und Digitalisierung von Arbeitsprozessen drängt die Arbeitskraft des Menschen mehr und mehr in den Hintergrund. Der Mensch ist in vielen Bereichen nicht mehr Steuermann, sondern Passagier. Mehr und mehr wird er zum überflüssigen und ineffizienten Störfaktor in den mehr und mehr von Maschinen durchgeführten Arbeitsprozessen. Beim 10. Kraft-Stammtisch der Initiative „Kraft. Das Murtal“ hielt FH-Prof. Dr. Wolfgang Ortner am Red Bull Ring einen Impulsvortrag zur „Roadmap Industrie 4.0“. Dabei wies der Vortragende auch auf die Problemfelder der fortschreitenden Digitalisierung hin. Nicht alle Innovationen sind ein Segen für bestehende Geschäftsmodelle. Manche können sogar kontraproduktiv für das eigene Unternehmen sein. Das Bestreben, mit immer weniger Arbeitskräften immer mehr zu erwirtschaften, ist dem globalen Wettbewerbsdruck geschuldet. LAbg. Gabriele Kolar fragte zurecht: „Bin ich noch Mensch?“ und stellte die Frage nach einer Maschinensteuer. Ein zweischneidiges Thema, aber eine berechtigte Frage.
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