Am 3. Dezember ist Landesparteitag der FPÖ – Hauser gegen Tautscher
(sik). 225 Delegierte werden am Samstag in Innsbruck den FPÖ-Landesparteivorstand und Landesparteiobmann beim 30. Landesparteitag der FPÖ Tirol wählen. Hauser sieht sich nicht gefährdet, trotz Gegenwind aus Innsbruck. Der schlagende Burschenschafter Richard Tautscher ist Mitglied des Corps Athesia Innsbruck und er wird gegen Hauser antreten. „Ich habe kein Problem damit, in einer Demokratie gibt es Gegenkandidaten“, sagt der amtierende Landesparteiobmann. Er wünsche sich ein „schönes Ergebnis“, ohne „schön“ zu definieren.Hauser erhält nach eigenen Angaben die Unterstützung aller Bezirksobleute und die sämtlicher Vorfeldorganisationen.
Als Leitantrag wird die Sicherheitspolitik in Tirol den Delegierten zur Abstimmung präsentiert. „Die Exekutive muss bei Gefahr die Waffe gebrauchen können, die kriminellen Asylwerber gehören abgeschoben und die Marokkanerszene zerstreut“, sagt Hauser. Das Thema Südtirol wird ebenso am Parteitag besprochen wie die Sozialpolitik und Wohnungssituation in Tirol.
Keine Regierungsbeteiligung ohne Neuwahlen
Die Scharmützel zwischen ÖVP und SPÖ in Tirol und ein im Raum stehender Koalitionsbruch lassen Hauser derzeit kalt. „Einen fliegenden Wechsel in die Regierung schließe ich dezitiert aus, ohne Neuwahlen wird es mit uns keine Regierungsbeteiligung geben“, setzt Hauser allen Koalitions-spekulationen ein Ende.
Kommentar von Sieghard Krabichler:
Klinisch sauber, nicht nur rein






