27.04.2016, 10:59 Uhr

Neubauer Kinderparlament: Schüler fordern Aufwertung der Parks

Beim Abschlussfest im Amtshaus wurde den Kindern präsentiert, welche ihrer Ideen umgesetzt werden. (Foto: BV 7)

Das Neubauer Kinder- und Jugendparlament hat getagt. Sauberkeit, Sicherheit und Parks waren die Themen.

NEUBAU. Das Neubauer Kinder- und Jugendparlament "Ich mach’ mit in Neubau" hat heuer zum 13. Mal getagt. Dabei haben die Kinder ihre Wünsche für den Bezirk formuliert und auf Probleme hingewiesen. Nun wurde beschlossen, welche Projekte umgesetzt werden:

Josef-Strauß-Park: Hier wird auf Wunsch der Kinder ein kleines Trampolin aufgestellt, eine Outdoor-Garderobe eingerichtet und im Ballspielkäfig Markierungen angebracht.

Selbstverteidigung: Der Polizeisportverein wird auf Wunsch der Kinder einen Selbstverteidigungsworkshop veranstalten, damit sie sich gegen Belästigungen im öffentlichen Raum wehren können.

Buntere Fassaden: Die Hausmauer der Volksschule Stiftgasse wird von den Schülern farbenprächtig bemalt.

Schulweg: Um die Kreuzung Zollergasse und Lindengasse übersichtlicher zu gestalten, wird eine zusätzliche Sperrfläche eingerichtet.

Verunreinigung: Die Schüler der Neuen Mittelschule Neustiftgasse haben sich über zu viel Hundekot vor der Schule beschwert. Hier werden nun zusätzliche Spender für Hundekotsackerl aufgestellt.

Farkaspark: Die Umzäunung der Spielfläche wird erneuert und ein neues Spielgerät aufgestellt.
Zudem wird es auf Wunsch der Kinder eine Kinderdisco im cult.café geben.

Bezirk mitgestalten

Das Kinderbeteiligungsprojekt "Ich mach’ mit in Neubau" richtet sich an Schüler der dritten bis sechsten Schulstufe an Neubauer Schulen. Jedes Jahr haben Kinder die Möglichkeit, den Bezirk dabei mitzugestalten. Betreut wird das Projekt vom Verein "Take Part!". "Die große Teilnahme von engagierten Kindern aus Neubaus Schulen an diesem Projekt und den Workshops zeigt lebhaft, wie wichtig Partizipation und Mitbestimmung in jedem Alter sind und nicht nur Erwachsene etwas angehen", sagt Grünen-Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger.

Drei Phasen

In einer ersten Phase werden die Kinder in den Schulklassen besucht, um erste Ideen zu sammeln. In der zweiten Phase werden in sogenannten Ideen-Werkstätten die Wünsche konkretisiert und im Anschluss Umsetzungsvorschläge ausgearbeitet.
In der dritten Phase präsentieren die Kinder ihre Vorschläge und Projekte in einer eigenen Sitzung der Bezirksvertretung. Bezirkspolitiker, Experten und Kinder bearbeiten die Vorschläge gemeinsam. Bei einem Abschlussfest im Amtshaus wird den Kindern dann die Umsetzung ihrer Ideen und Projekte präsentiert.
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