12.09.2016, 17:54 Uhr

Ab wann muss man als Journalist hinsehen?

Trinkt ein Feuerwehrkommandant einen über den Durst und baut einen Unfall, ist Feuer am Dach. Vor allem, wenn Reporter über den unrühmlichen Vorfall berichten. "Journalist Terrorist" stellt ein glühender Verteidiger des Feuerwehrlers am Höhepunkt seines schriftstellerischen Ergusses auf facebook fest. Die "heilige Kuh" Feuerwehr scheint für Kritik tabu. An dieser Stelle sei klargestellt: dieser eine Feuerwehrmann steht nicht für all die braven Feuerwehrmänner. Aber er hat dem guten Ansehen der Wehr geschadet (und das nicht das erste Mal). Was tut man als Journalist? Terror ausüben, wenn man darüber berichtet? Sollte man da wirklich wegschauen? Und falls ja, ab wann darf/muss ein Berichterstatter hinsehen? Wer entscheidet, ab wann berichtet werden darf? Lieber lasse ich mich von einem Hansl auf facebook Terrorist schimpfen, als dass ich vor solchen Ausrutschern die Augen verschließe. Dann muss der gute Feuerwehrkamerad halt zu Fuß gehen anstatt sich betrunken ans Steuer eines (Feuerwehr)Autos zu setzen.

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Johannes Böck aus Neunkirchen | 13.09.2016 | 10:56   Melden
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Johannes Böck aus Neunkirchen | 13.09.2016 | 11:21   Melden
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Flash Back aus Neunkirchen | 14.09.2016 | 12:45   Melden
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karin rapold aus Neunkirchen | 14.09.2016 | 14:06   Melden
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Walter Rabel aus Neunkirchen | 14.09.2016 | 17:44   Melden
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Thomas Santrucek aus Neunkirchen | 15.09.2016 | 12:45   Melden
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Petra Maldet aus Neunkirchen | 18.09.2016 | 00:40   Melden
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Flash Back aus Neunkirchen | 18.09.2016 | 08:43   Melden
17.095
Petra Maldet aus Neunkirchen | 18.09.2016 | 13:08   Melden
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Thomas Santrucek aus Neunkirchen | 19.09.2016 | 13:25   Melden
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