23.07.2016, 00:00 Uhr

Stadtgemeinde wächst das Unkraut über den Kopf

Stadtvize Christian Samwald bei den ungeliebten Stauden, hier im Bereich der Opfergasse.

Beängstigende Ausmaße nimmt das Unkraut bei den Geh- und Radwegen in Ternitz an. Die Lösung: Dampf.

BEZIRK NEUNKIRCHEN. Vorbei sind die Zeiten, wo mit der chemischen Keule der Unkrautwuchs in Zaum gehalten wurde. Seit die Stadt Ternitz glyphosat-frei arbeitet, werden die knapp 150 Kilometer Geh- und Radwege zusehends von Unkraut überwuchert.

Übergangslösung verursacht Schäden

Stadtamtsdirektor Gernot Zottl und Stadtvize Christian Samwald (SPÖ) beim Lokalaugenschein mit den Bezirksblättern: "Glyphosat hat nachhaltiger gewirkt, weil auch die Wurzeln mit abgetötet wurden. Derzeit sind wir mit der sogenannten Wildkrautbürste unterwegs."
Der Haken an dieser Lösung: die Bürste greift auch die Randsteine und den Asphalt an, weil sie mit sehr groben Drähten arbeitet. "Dadurch können sich Folgekosten ergeben", so Zottl.

Jetzt wird Dampf gemacht

Jetzt kommt ein 40.000 Euro teures Dampfgerät ins Spiel. Samwald: "Wir rechnen in den nächsten Tagen mit der Auslieferung“. Auch der Dampf soll das Unkraut bis in die Wurzeln vernichten. Umweltfreundlich, aber langsam geht diese Methode voran. Denn während früher das Gift bei flotter Fahrt verspritzt wurde, kann das Dampfgerät laut Samwald nur in Schritttempo eingesetzt werden."
Stadtamtsdirektor und Vizebürgermeister rechnen damit: "Dass das Gerät in der Saison im Dauereinsatz sein wird."

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