25.04.2016, 00:00 Uhr

Umbau für Rettung ist ein Witz

Gut zu sehen: die gefplasterte Einsatzspur und das Hindernis Ampelpfahl. Günther Kautz rät, die Ampel aufzuhängen.

Die Einsatzspur beim Krankenhaus Neunkirchen hat Schönheitsfehler, stellt Günther Kautz (SPÖ) fest.

NEUNKIRCHEN. Um eine hindernisfreie Blaulicht-Ausfahrt beim Spital zu schaffen, wird derzeit der Grünstreifen zwischen den B17-Spuren entfernt und durch Pflastersteine ersetzt (die Bezirksblätter berichteten).

Reibungslos? Von wegen

Dieser Umbau soll den Einsatzfahrten der Rettung zu Gute kommen. "Es wird eine Einsatzspur im Mittelbereich der Fahrbahn der B 17 neu errichtet", skizzierten der Puchberger ÖVP-Landtagsabgeordnete Hermann Hauer und der Neunkirchner Stadtchef Herbert Osterbauer (ÖVP) Anfang April.
Eben an diesem reibungslosen Verkehrsfluss zweifelt SPÖ-Stadtrat Günther Kautz ganz gewaltg.


Nicht barrierefrei

Kautz weist nämlich auf zwei Hindernisse hin, die dieser Einsatzspur im Weg stehen: "Fährt man auf die neue Straße raus, ist gleich in der Mitte die Säule für die Ampel im Weg. Ein Stück weiter Richtung Ternitz bleiben zwei Blinklichter bei der Hauer-Kreuzung stehen. Auch das ist hinderlich." Der SPÖ-Mandatar spricht im Zusammenhang mit diesen Umbaumaßnahmen von einem Schildbürgerstreich.
"Hoffentlich ändert dieser Bericht etwas", hofft Kautz. Und für den Fall dass nicht, gibt der SPÖ-Mandatar Hauer und Osterbauer einen Tipp mit auf den Weg: "Zumindest die Ampel bräuchte keine Säulen. Die könnte man nämlich genauso gut aufhängen. Es hängen ja andere Ampeln im Stadtgebiet auch in der Luft." Und die Blinklichter beim Fahrbahnteiler der sogenannten Hauer-Kreuzung bräuchte es nach Auffassung des SPÖ-Stadtpolitikers überhaupt nicht: "Da habe ich zumindest noch nie hingesehen."
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