18.05.2016, 18:03 Uhr

Süßes oder Saures? In jedem Fall: gesund!

Überreichung der Urkunde “Auf dem Weg zum Gesunden Betrieb” v.l.n.r.: Katharina Racher (Programmleiterin Gesunder Betrieb der Initiative »Tut gut!«), Labg. Karl Bader, Claudia Hofmann (Projektleiterin Mater Salvatoris), Pia Tauchner (Mater Salvatoris), Mag. Petra Leitner-Braun (Geschäftsführerin der Initiative „Tut gut!“) (Foto: TUT GUT)
Bad Erlach: Mater Salvatoris | „Süßes oder Saures?“ lautete die Reflexionsfrage, die der Projektgruppe in Mater Salvatoris am Ende des Workshops gestellt wurde. Jede/r Teilnehmer/in durfte zwischen Apfel und Zit-rone wählen und damit seine/ ihre Meinung zum Projektverlauf verdeutlichen.
Ob süß oder sauer – beide Früchte sind jedenfalls sehr gut für die Gesundheit. Und die Ge-sundheit, nämlich jene der etwa 120 Mitarbeiter/innen in Mater Salvatoris, stand in den letzten eineinhalb Jahren ganz besonders im Zentrum. Die Leitung der Organisation sowie Mit-arbeiter/innen aus allen Bereichen arbeiteten im betrieblichen Gesundheitsförderungsprojekt „Uns geht’s gut in Mater Salvatoris“, begleitet und ermöglicht durch die Initiative Tut Gut des Landes Niederösterreich, sehr konstruktiv und intensiv an Verbesserungsmaßnahmen für die körperliche und psychische Gesundheit und Arbeitsfähigkeit des gesamten Teams. Die Um-setzungsphase läuft zwar noch, aber die Ergebnisse lassen sich jetzt schon sehen. „Es ist unglaublich, wie viele Dinge in diesem Zeitraum entstanden sind“, sind sich Maria Groller und Elfi Seidl einig. Sie fungierten mit zwei weiteren Kolleginnen als „Gesundheitszirkelspre-cherinnen“ und waren somit „Delegierte“ der Mitarbeiter/innen, um gemeinsam mit der Orga-nisationsleitung zu diskutieren und Maßnahmen zu fixieren. „Wir wurden ernst genommen und konnten sagen, was Sache war“, fügen Sabine Schärf und Judith Ernst hinzu.
Aber was ist nun das Besondere an diesem Projekt?
•Am Beginn des Projekts ebenso wie jetzt, in der Umsetzungsphase, findet eine um-fangreiche Mitarbeiter/innenbefragung statt. Somit kann die positive Auswirkung des Projekts „Uns geht’s gut in Mater Salvatoris“ auf die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit direkt gemessen werden.
•Alle Abteilungen und Bereiche der Organisation sind involviert.
•Die Maßnahmen wurden gemeinsam am „Runden Tisch“ diskutiert und finalisiert.
•Während des gesamten Projekts standen nicht nur die Arbeitsbelastungen, sondern auch die vorhandenen Ressourcen für eine bessere Gesundheit im Blick.
•Die Beteiligten haben sich nicht gescheut, auch sensible und komplexe Themen auf-zugreifen – mit dem Erfolg, dass auch hier gemeinsam viel Positives bewirkt werden konnte.
„Das Arbeiten auf gleicher Augenhöhe, weil es um ein Gut geht, dass für alle gleichermaßen wertvoll ist – die Gesundheit – das zeichnet dieses Projekt aus“, betont Projektleiterin Claudia Hofmann. „Klar gibt es in der Entscheidung und Umsetzung auch bei uns Hierarchien und begrenzte Möglichkeiten“, fügt Heim- und Pflegedienstleiter Günther Schranz hinzu, „aber wir waren bereit, Ressourcen dafür zur Verfügung zu stellen und unsere Mitarbeiter/innen schätzen das sehr.“
Erfolgreich ist ein betriebliches Gesundheitsförderungsprojekt jeweils nur, wenn es auch nachhaltig wirkt. Das ist der schwierigste Teil: nachdem die ersten Maßnahmen erfolgreich umgesetzt sind und das Abschlussfest stattgefunden hat immer noch dran bleiben. Und auch hier unterstützt die Initiative Tut Gut mit einem Methodenkoffer und mit Beratung.
Um aber auch den Weg bis hierher zu würdigen, wurde Mater Salvatoris nun das Zertifikat „Auf dem Weg zum Gesunden Betrieb“ verliehen. Damit werden Betriebe und Gemeinden ausgezeichnet, die ein umfassendes Gesundheitsförderungsprojekt umsetzen und darüber hinaus gewisse Kriterien einhalten, wodurch eine spätere Zertifizierung zum „Gesunden Be-trieb“ möglich wird.
Kontakt:
Mater Salvatoris Alten- und Pflegeheim GmbH
Salvatoralle 36
2823 Pitten, Gmd. Bad Erlach
02627/ 822 72
www.mater-salvatoris.at
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