17.08.2016, 07:00 Uhr

Einfach näher dran in Nickelsdorf: Hans Paul Limbeck zeigt seine Lieblingsplatzerl

Hans Paul Limbeck verbringt sehr viel Zeit in "Kugel"-Vereinshaus in der Unteren Hauptstraße 54.
NICKELSDORF. Klar, wer an Nickelsdorf denkt, denkt in erster Linie an Nova Rock. Doch die Grenzgemeinde hat noch einige schöne Platzerl mehr zu bieten. Hans Paul Limbeck, Obmann des Vereins "Kugel", zeigte den BEZIRKSBLÄTTERN seine Lieblingsplatzerl.

"Verbringe hier sehr viel Zeit"

Unmittelbar nachdem man Nickelsdorf von der östlichen Ortseinfahrt betritt, erhebt sich in der Unteren Hauptstrasse 54 ein großes, fast schon ehrwürdiges Gebäude: das Vereinshaus von "Kugel". Und das Adjektiv "ehrwürdig" scheint hier gar nicht einmal so fehlgegriffen, schließlich besteht der Verein für Kultur-Geschichte-Leben (eben kurz "Kugel") schon seit über zwölf Jahren. "Wir haben den Verein 2004 gegründet. Seitdem verbringe ich sehr viel Zeit hier", erklärt Limbeck sein erstes Lieblingsplatzerl. Mittlerweile hat sich das Vereinshaus, das bis dato 196 Mitglieder aus der Umgebung sozusagen ihr zweites Zuhause nennen dürfen, zu einem echten Kulturtreff in der Grenzgemeinde etabliert: "Hier finden diverse Ausstellungen, Veranstaltungen, Konzerte, Kabaretts und Weinverkostungen statt", erzählt Limbeck. "Auch eine eigene Theatergruppe gibt es bereits."

Neues Museum für Nickelsdorf

Ein paar hundert Meter Luftlinie weiter erstreckt sich die Scheunengasse. Dort ist der 62-Jährige derzeit intensiv damit beschäftigt, ein Museum aufzubauen: "Ich habe vor drei Jahren einen weiteren Verein namens Kulturgut Pannonia gegründet. In Zuge dessen möchte ich ein Museum im alten E-Werk von Nickelsdorf eröffnen", verrät Limbeck seine kulturellen Zukunftspläne. Kein Wunder also, dass das alte Stromerzeugungswerk zu einem weiteren Lieblingsplatzerl avanciert ist. Und das obwohl es noch lange nicht fertig ist: "Bis zur Eröffnung wird es noch dauern." Was genau im Museum dann zu bestaunen sein wird, weiß der 62-Jährige allerdings schon genau: "Ich möchte hier alte Ziegelsteine mit Stempeln und archäologische Fundstücke ausstellen. Aber auch junge Menschen werden hier ihre Werke ausstellen können. Es soll einfach Leben im Museum sein", so Limbeck.

"Zieht die Menschen an"

Dass das zukünftige Museum von Nickelsdorf einen Nutzen für die Grenzgemeinde haben wird, davon ist Hans Paul Limbeck definitiv überzeugt: "Ich denke, das Museum wird eine Bereicherung für die Gemeinde sein. Es wird Menschen anziehen, auch weil es direkt am Radweg liegt."
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