01.10.2016, 22:43 Uhr

Markt der Erde in Parndorf

Jakob traute sich ins Ziegengehege rein
Wir dachten schon, es geht sich in unserer Zeit als regionale Familie nicht mehr aus, aber heute haben wir es doch geschafft, einen spontanen Ausflug nach Parndorf zu machen, um uns den bekannten Markt der Erde anzuschauen.

Da wir das Ganze nicht im Voraus geplant hatten, haben wir uns auch nicht die genaue Adresse herausgesucht und waren positiv überrascht, dass wir uns nicht wie vermutet durchfragen mussten, sondern dass der Markt der Erde ab Ortseinfahrt sehr gut beschildert war.

Am Ziel angekommen, haben wir vis-à-vis unseres Parkplatzes einen Spielplatz gesehen auf dem die Kinder später herumtoben konnten.
Vor diesem "Marktstadel" waren bereits der Apfelstand der Familie Leeb, ein Gemüsestand sowie ein Stand mit Lavendelprodukten aufgebaut, bei dem wir sehr gute Lavendelkekse kosten durften (leider habe ich es verabsäumt, davon gleich ein Foto zu machen).

Drinnen gab es verschiedenste Stände mit Vermarktern aus der Region. Zuerst sind wir einmal nur durchgegangen und haben unsere erste Station bei den Ziegen hinten gemacht: die Kinder haben sich sehr gefreut, dass es mehrere Baby-Ziegen gab und sie die Tiere auch streicheln und füttern durften.

Dann wurden unsere lieben Kleinen aber doch hungrig, und wir sind ausnahmsweise von unserer "am Vormittag gibt es nichts Süßes" Regel abgerückt und haben den Kindern ein Brandteigkipferl mit Schokoladenfüllung erlaubt. Auch Kirschsaft, Tofu und handgeschöpfte Schokolade haben wir verkostet, bevor die Kinder mit Papa zum Spielplatz abgedampft sind, damit Mama Einkäufe machen kann.

Ich habe also für unser Picknick, das wir später im Leithagebirge gemacht haben Besorgungen gemacht:
Einen Kirschsaft von der Leithaberger Edelkirsche, ein Hildegard-Brot von der Bäckerei Waldherr, Schafkäse mit Bärlauch von der Schafzucht Hautzinger, Seewinkler Tofu von Manufaba, Mangalitza-Verhackertes und Blutwurst von der Fleischerei Karlo sowie einen Lachsforellen-Aufstrich vom Gut Dornau (das ist halt nicht burgenländisch, war aber trotzdem dort vertreten). Es gab auch noch andere interessante Sachen, aber alles kann man auch wieder nicht kaufen, und im Vergleich zu den normalen Supermarkt-Waren sind diese regionalen Bio-Produkte preislich doch gehobener.

Als ich beim letzten Stand war, ist meine Familie mich schon abholen gekommen, da ich beim Bummeln und Shoppen die Zeit vergessen habe und doch länger unterwegs war als ausgemacht und die vier anderen bereits hungrig waren. So sind wir dann zu unserem zweiten Ausflugsziel aufgebrochen.

2
Diesen Mitgliedern gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.