22.08.2016, 09:35 Uhr

Traditionstag des Militärhundezentrums Kaisersteinbruch

Obst Otto Koppitsch, MilHuFü Andrea Nagl, KR Ernst Kugler, BezInsp Franz Bachleitner, Prof Tristan Loidl, BezInsp Franz Rausch, Sabine Schoeller-Lamperty (Foto: Silvia Kugler)

Am 16. August, dem Tag des Heiligen Rochus, feierte das Militärhundezentrum seinen Traditionstag in der Pfarrkirche Kaisersteinbruch.

KAISERSTEINBRUCH. Diese Kirche ist dem Hl. Rochus und Sebastian geweiht und liegt unweit des Militärhundezentrums des Bundesheeres. Rochus gilt als Schutzpatron der Hunde, da er sein Überleben der Treue eines Hundes verdankte. Zumeist ist er mit einem Brot bringenden Hund dargestellt.

Haydnmesse

Die Rochusfeier ist eine Partnerschaftsveranstaltung zwischen dem Österreichischen Kynologenverband und dem Militärhundezentrum und mit Unterstützung der Ortsvereine Kaisersteinbruch längst ein Fixpunkt im Terminkalender der Region. Im Anschluss an die Haydnmesse, aufgeführt von der Militärmusik Burgenland und zelebriert von Militärpfarrer Alexander Wessely, fand die Verleihung der Rochusmedaillen durch Sabine Schoeller-Lamperty statt.

Auszeichnungen

Ausgezeichnet wurden die Schäferrüde "Argus" mit Bezirksinspektor Franz Rausch sowie die Malinoishündin "Anuk" mit Bezirksinspektor Franz Bachleitner. Beide konnten einen flüchtigen Straftäter nach einer langen Fährtenarbeit unter schwierigen Umständen stellen und festnehmen.


Erster Kampfmittelspürhund des Bundesheeres

Weiters wurde der Labradorrüde "Cowboy" mit Militärhundeführerin Andrea Nagl ausgezeichnet. Sie hat mit "Cowboy" den ersten Kampfmittelspürhund des Bundesheeres ausgebildet und dadurch zur Einführung des Labradors als Militärdiensthund ermöglicht.

Einsatz um das Diensthundewesen

Zwei Persönlichkeiten wurden außerdem für ihren Einsatz um das Diensthundewesen ausgezeichnet: Professor Tristan Loidl. Er hat sich intensiv mit der Geschichte der Diensthunde beschäftigt und sich durch seine Forschung und Publikationen betreffend der österr. k u k Kriegshunde bis 1918  besondere kynologische Verdienste erworben. Und Ernst Kugler, er ist seit Jahrzehnten mit dem Militärhundezentrum des Bundesheeres verbunden und hat vor Jahren zwei Hündinnen zur Zucht von Diensthunden überlassen, deren Nachkommen heute noch im Zuchteinsatz stehen.
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