14.07.2016, 15:26 Uhr

Terra Nova: 35. Kammermusikfest Lockenhaus

(Foto: Geza Buzanich)

Auf organisatorisches Neuland begibt sich Lockenhaus nicht mehr im 35. Jahr des Kammermusikfests Lockenhaus. Künstlerisch werden aber immer wieder Grenzen überschritten.

LOCKENHAUS (gb). Seit nunmehr 35 Jahren pilgern Musiker aus aller Welt nach Lockenhaus um sich auszutauschen, vor Ort in teils öffentlichen Proben die Konzertprogramme zu erarbeiten und sich auf das Abenteuer des gemeinsamen Musizierens einzulassen. Dieser kreative Prozess fernab lang einstudierter, immer wieder abgespulter Repertoires macht den besonderen Reiz des Lockenhauser Festivals aus. Da ist immer Raum für Spontaneität und musikalisches Augenzwinkern – in Kombination mit den virtuosen Musikern des Festivals immer wieder ein unglaublich inspirierendes Erlebnis, bei dem tatsächlich jeden Abend musikalisches Neuland entdeckt wird.

Noch ein Jubiläum

Vor nunmehr bereits 5. Jahren gab der Weltcellist Nicolas Altstaedt sein Debut als künstlerischer Leiter und Nachfolger von Gideon Kremer, der das Festival mit dem verstorbenen Lockenhauser Pfarrer Monsignore Josef Herowitsch 1981 gegründet und 30 Jahre geleitet hatte. Ein anderes Urgestein war heuer auch wieder in Lockenhaus zu treffen: Fördervereins-Obmann außenminister a.D. Erich Busek. Denn das Festival lebt auch durch seine vielen Sponsoren, zu denen als erste die Künstler zählen, denn in Lockenhaus spielt niemand gegen Honorar.
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