04.05.2016, 09:39 Uhr

Sechs Monate nur heimische Kost

Familie Fruhmann wird sich ein halbes Jahr lang nur von regionalen Produkten ernähren.

KARL (EP). Das Burgenland bietet eine reichhaltige Palette an regionalen Produkten. Aber ist es auch möglich, sich über einen Zeitraum von sechs Monaten ausschließlich von burgenländischen Lebensmitteln zu ernähren? Die Bezirksblätter wollen es genau wissen und suchten Familien aus dem gesamten Burgenland, die sich bereit erklären, dieses „regionale Experiment“ zu wagen. Die Familien berichten über ihre Erfahrungen regelmäßig online auf meinbezirk.at/bgld/regional. sowie jede Woche in der aktuellen Bezirksblätter-Ausgabe. Familie Fruhmann aus Karl stellt sich der Aufgabe, Elisabeth Fruhmann ist vor 24 Jahren der Liebe wegen ins Burgenland gezogen, sie kommt ursprünglich aus Niederösterreich. "Ich liebe das Burgenland – sei es die Kultur, die verschiedenen Volksgruppen, die netten Menschen, die Landschaft und der gute Wein, der ja auch zum Essen dazugehört." Familie Fruhmann, das sind Mama Elisabeth, Papa Herbert, Sohn Marco und Tochter Raphaela. "Die Kinder leben noch teilweise bei uns, besonders am Wochenende, wenn alle daheim sind, wird daher groß aufgekocht." Elisabeth Fruhmann beschäftigt sich seit jeher mit gesunder Ernährung und kauft so viel als möglich regional. "Dies konnte ich schon bei einer Aktion im Herbst 2014 bei „Regionaltester Burgenland“, initiiert vom ORF Burgenland, unter Beweis stellen." Inzwischen wurde es ein lieb gewordenes Hobby, neue Betriebe zu finden, wo eingekauft wird.

Grenzen überwinden

Gemeinsam mit der Familie und Freunden wird vor allem das Südburgenland kulinarisch erkundet. "Jedes Jahr gehört die Reise ins Südburgenland zu „Komm ins Paradies“ dazu, wo wir schon sehr viele Produzenten kennen gelernt haben, bei denen wir regelmäßig einkaufen." Auch im Bezirk Oberpullendorf hat Elisabeth inzwischen viele „Lieferanten“ für den täglichen Gebrauch gefunden. "Jedoch stößt man manchmal an einige Grenzen. Diese gilt es zu überwinden, das ist die Herausforderung daran." Durch ihre äußerst kommunikative Art hat Elisabeth Fruhmann bis jetzt viel Neues entdeckt. "Ganz nach dem Motto lieber weniger, dafür aber qualitativ hochwertiger, freue ich mich auf die Herausforderung der nächsten sechs Monate."

Rahmenbedingungen

Die Initiative „Wir essen burgenländisch“ wird von Agrar- und Familienlandesrätin Verena Dunst unterstützt. "Bewusste Ernährung mit regionalen Produkten bringt viele Vorteile für die Gesundheit, die Umwelt und fürs Geldbörsel. Gemeinsames Einkaufen und Kochen forciert einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren Lebensmitteln und stärkt die familiäre Bindung", so Dunst.

http://www.meinbezirk.at/bgld/regional
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