29.08.2016, 14:55 Uhr

Tourismus zählt auf die Kicker

Fußballprominenz im Thermenhotel: Michael Kuhn, Günter Kurz, Herbert Prohaska, Georg Pangl und Stefan Bingler (Foto: Foto: privat)

Seit Jahren nutzen nationale und internationale Fußball Top-Teams die Infrastruktur für Trainingscamps.

OBERPULLENDORF/LUTZMANNSBURG (EP). Der Fußball hat sich in den vergangenen Jahren zu einem touristischen Nischenprodukt entwickelt. Immer mehr nationale und internationale Top-Teams nutzen die hervorragende Infrastruktur, um Trainingscamps abzuhalten.
Wirtschaftslandesrat Alexander Petschnig zeigt sich über diese Entwicklung erfreut: „Mit viel Einsatz und Engagement werden pro Jahr durch Fußballcamps und Trainingslager zwischen 30.000 und 50.000 Nächtigungen generiert. Natürlich sind die Gastaufenthalte der großen Profivereine Anreiz für viele Fans und Medienvertreter, in das Burgenland zu kommen und einige Tage hier zu verbringen“.
Auch das Thermenhotel Kurz in Lutzmannsburg zählt zu den Trainings-Hot-Spots im Burgenland, Hoteldirektor Stefan Bingler konnte Teams wie AS Cannes, Legia Warschau, SK Rapid Wien, FK Austria Wien, Admira Mödling, SV Mattersburg, Anorthosis Famagusta, Nationalteam Vietnam, Nationalteam Kasachstan, Nationalteam Island (U21) oder Nationalteam Kuwait (U21) begrüßen, um nur einige zu nennen.

Sonderwünsche

Eine kleine Herausforderung stellt die Verpflegung der ausländischen Fußballteams dar, hier müsse einiges beachtetet werden, so Bingler. "Vor der Ankunft der Mannschaft wird im Allgemeinen ein Speiseplan zugesandt. Am Anreisetag werden nochmals mit Trainer, Doktor, Manager bzw. Küchenchef und Serviceleiter die Details wie Essenszeiten, die Zubereitung, Sonderwünsche, aber auch die Bestuhlung oder die Sitzordnung abgesprochen.
Bei Mannschaften aus dem arabischen Raum sind generell zwei Köche vom Team dabei, die mit Unterstützung des Teams vor Ort für die Mannschaft kochen."

Infrastruktur

Wichtig sei auch das Rahmenprogramm abseits von Fußball. "Wir bieten auch eine breite Palette an Möglichkeiten abseits des zum Haus gehörenden Fußballplatzes", erklären Kurz und Bingler die Vorzüge ihres Standortes. Die umliegende Infrastruktur wäre allerdings in Oberpullendorf idealer, da bei Schlechtwetter auf die hauseigene Fußball-Halle ausgewichen werden kann. "Hier haben wir aber leider keinen eigenen Trainingsplatz, ansonsten wäre die Stadt ideal für die Mannschaften. Und es wäre eine Win-Win Situation, da auch die Oberpullendorfer Wirtschaftstreibenden davon profitieren würden. Diesbezügliche Bemühungen meinerseits, einen Trainingsplatz gemeinsam mit den Verantwortlichen zu errichten, blieben bisher leider ohne Erfolg", bedauert Kurz.
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