29.09.2016, 17:26 Uhr

Erste Bezirkskonferenz zur Bürgermeister- und Gemeinderatswahl 2017 ein voller Erfolg

Patrik Fazekas, Martina Pauer, Nikolaus Berlakovich, Gabriele Hafner, Rudolf Geißler, Christoph Wolf, Ewald Bürger
In zwölf Monaten wählt das Burgenland seine Bürgermeister und Gemeinderäte. Im Rahmen einer Bezirkskonferenz in Pilgersdorf bereitete sich die Volkspartei gemeinsam mit ihren Top-Funktionären aus Bezirk auf die bevorstehende Wahl vor.

Von September bis Oktober lädt die Volkspartei Burgenland alle Personen, die rund um die Gemeinderatswahl eine entscheidende Rolle innehaben, zu Bezirkskonferenzen ein. Am Programm stehen Inputs zu Strategie und Teamaufstellung, ein erster Überblick über Werbemittel und Grafik. Am Montag stand der Bezirk Oberpullendorf ganz im Zeichen unseres Slogans „Vor Ort. Verlässlich. Volkspartei“. „Passend zu unserem Motto zeigen wir als Landespartei einerseits mit Veranstaltungen vor Ort, dass wir ein verlässlicher Partner für unsere 306 Ortsparteien sind. Andererseits sind unsere 79 Bürgermeister, 82 Vizebürgermeister und 1360 Gemeinderäte unsere starke Kraft vor Ort – sie sorgen nahe an den Menschen für Begeisterung und Motivation. Wir greifen ihnen bestmöglich unter die Arme, damit das auch weiterhin so bleibt“, erklärt Landesgeschäftsführer Christoph Wolf.

Bereits im Frühjahr lud die Volkspartei Burgenland ihre Funktionäre zu Regionalkonferenzen. Dort gab es wie für ein Kick-off üblich einen ersten Überblick über Ausbildungsangebote, Ideen für Werbemittel, Aktionen und Events. Die Bezirkskonferenzen sind nun der nächste Schritt in der Wahlvorbereitung. Das klare Ziel lautet: „Unser starkes Niveau wollen wir halten“, kündigt Landesgeschäftsführer Wolf an. „Die Bürgermeister, Vizebürgermeister und Funktionäre sind unsere starke Kraft vor Ort – sie sorgen nahe an den Menschen für Begeisterung und Motivation. Daher geben wir ihnen im Zuge unserer Regionalkonferenzen das notwendige Rüstzeug.

Nur selbstbestimmte Gemeinden sind starke Gemeinden
Die Vision der Volkspartei Burgenland zum Thema Gemeinden ist klar: „Wir wollen autonome, selbstständige und selbstbestimmte Gemeinden. Gleichzeitig fördern wir die freiwillige Zusammenarbeit der Gemeinden“, so Bezirksparteiobmann Niki Berlakovich. Denn in vielen Bereichen schaffen gemeindeübergreifende Kooperationen positive Synergieeffekte und effiziente Ergebnisse. „Wir wehren uns jedoch gegen den Machtrausch der SPÖ, der nun auch die Gemeinden im Visier hat. Mit diesem Zentralismus zerstört die SPÖ die erfolgreiche Struktur des Burgenlandes. Gerade die Gemeinde schafft Großartiges und braucht keine Totalüberwachung oder Bevormundung.“

Einen Vorschlag, die Gemeinden zu stärken, hat die Volkspartei Burgenland bereits im Rahmen der Budgetdiskussion eingebracht: Eine Zweckwidmung der Landesumlage für kommunale Infrastruktur würde auf einen Schlag 18 Millionen Euro für Gemeinden, Wirtschaft und Menschen bringen.

Die Gemeinden erfüllen wichtige Funktionen und Aufgaben im Burgenland: Sie sind unmittelbare Arbeitgeber für mehr als 3.000 Menschen und Investoren für die heimische Wirtschaft. Sie sind Basis und Fundament unseres Landes. Tatsache ist auch, dass die Gemeinde die Heimat der Menschen im engeren Sinn ist, ihr engstes Lebensumfeld. Zuallererst fühlen sich die meisten Menschen als Gemeindebürger, dann erst als Burgenländer, Österreicher oder gar Europäer. „Die Stärkung unserer Gemeinden und damit des ländlichen Raumes muss deshalb prioritär sein“, so Niki Berlakovich. „Unsere Gemeinden brauchen mehr finanzielle Mittel und Ressourcen, um selbstständig und eigenverantwortlich ihre Arbeit für die Menschen zu leisten. Diese Finanzmittel sind beispielsweise mit der Landesumlage vorhanden.“

#vpb
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