In den letzten Jahren glich das Virger Freischwimmbad eher einem Fass ohne Boden als einem Sportbecken.
VIRGEN (red). Rund 1.000 Liter Wasser pro Stunde verlor das 50 Meter lange und 16,5 Meter breite Becken während der Sommersaison durch zahllose kleine Risse im Boden und in den Wänden.„Aus diesem Grund war es in den letzten Jahren auch schwierig, die Wassertemperatur, trotz Solarheizung, konstant über 22 Grad zu bringen“, erklärt Helmut Rotschopf der Betriebsleiter der Sport- und Freizeitanlagen Virgen. Dies soll in der heurigen Badesaison anders werden.
Für rund 150.000 Euro erhielten das Kinderbecken und das höchstgelegenste 50-Meter-Freischwimmbecken im deutschsprachigen Raum ein neues „Kleid”. „Das gesamte Becken wurde mit einer Kunststofffolie verkleidet und abgedichtet.“, so Wolfang Autenrieth der Geschäftsführer der Virger Freizeitanlagen. „Dies war die kostengünstigste Möglichkeit für eine Sanierung des in den 70er Jahren errichteten Schwimmbeckens.“ Gleichzeitig wurden noch andere Sanierungsarbeiten durchgeführt, dazu zählen unter anderem fünf Einstiegstellen, neue Duschen und eine vorschriftsmäßige Beckenumrandung.
Eingebettet in das gepflegte Ambiente der Freizeitanlagen bietet das Virger Schwimmbad nun wieder allen Wasserratten ein angenehmes Badevergnügen im solarbeheizten Wasser. Neben dem 50-Meter-Sportbecken mit einer 45-Meter langen Wasserrutsche und einem Sprungturm rundet eine Liegewiese das Angebot ab. Ein Kinderbecken und ein Kinderspielplatz erweitern das Angebot für die Kleinen. Des Weiteren sind in der Virger Freizeitarena zwei Kunstrasen-Tennisplätze und ein Beachvolleyballplatz mit Quarzsand beheimatet.






