Kontrolleure
Einmal versucht, wieder verboten und jetzt vielleicht doch bald wieder erlaubt sind die autonomen Geschwindigkeitskontrollen durch Gemeinden selbst. Vor allem die, die keine Polizei im Ort haben. Wenn eigenständig kontrolliert werden darf, dann aber auch nicht willkürlich, sondern an Stellen mit erheblichem Gefahrenpotential wie zum Beispiel neben Schulen, Kindergärten oder Krankenhäusern und nur mit stationärem Gerät.
Nicht unbedingt das, was sich die Flachgauer Bürgermeister vorgestellt haben, aber ein Schritt in ihre Richtung zu mehr Selbstbestimmtheit. Was sie ganz besonders betonen ist, dass es sich bei der Überwachung auf keinen Fall um Abzocke handelt.
20 Prozent der Einnahmen würde das Land bekommen, 80 Prozent blieben in der Gemeinde. Wenn man davon ausgeht, dass ein solches stationäres Radargerät 70.000 Euro (oder: in „echtem“ Geld eine Million) kostet, würde da erstens nicht gar so viel übrig bleiben. Zweitens ist zwar mancher wohl getrieben, aber niemand wird gezwungen, verordnete Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht einzuhalten.
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