14.03.2016, 00:00 Uhr

Georg Bruckner verwirklichte seinen Traum vom Museum

Georg Bruckner mit dem Zirkel aus dem Jahr 1770

Der pensionierte Tischlermeister Georg Bruckner aus St. Kathrein richtete sich vor rund zwei Jahren sein eigenes "Holz- und Handwerksmuseum" ein.

ST. KATHREIN.ST. KATHREIN (ms). Seit über 40 Jahren sammelt der pensionierte Tischlermeister Georg Bruckner verschiedene Handwerksgegenstände von der Hobel bis zur Säge.
„Der Platz wurde in meinem Haus zu klein und darum habe ich mir vor rund zwei Jahren ein Museum eingerichtet. Ich will, dass auch die nächste Generation noch weiß, wie früher die Handwerker gearbeitet haben“, schildert Bruckner.

Über 3.000 Stücke

Insgesamt hat er weit über 3.000 Einzelstücke zusammengetragen, in mühevoller Kleinarbeit restauriert und somit museumstauglich gemacht. Kleine und große Hobeln unterschiedlicher Bauart und Form sind ebenso zu finden wie ein großes Sortiment an Sägen, Hacken und Kleingerät.
„Ich habe zwei Werkzeugkataloge aus Wien und Ungarn aus dem späten 19. Jahrhundert, Originalskizzen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Werkzeuge aus Österreich und den USA. Bei 99 Prozent weiß ich auch, wofür jedes einzelne verwendet wurde“, berichtet Bruckner.

Wagner bis Tischler

Das Museum ist nach verschiedenen Fachbereichen des Holz-Handwerks aufgeteilt. Es beginnt mit der Tischlerei, Drechslerei und Schnitzerei und führt bis zur Fassbinderei und Wagnerei. Das älteste Stück ist ein Zirkel aus dem Jahr 1770.
Eine eigene Abteilung ist heimischen Baumarten gewidmet. Es gibt auch ein Baumhoroskop. „Das Museum ist auch für Schulklassen interessant“, betont der engagierte St. Kathreiner.

Hier findest du weitere Online-Beiträge zum Thema "Holz".
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.