04.05.2016, 00:00 Uhr

Hervorragende Weine aus dem Burgenland

Beim Weinfrühling im Südburgenland gibt es Topweine von Rechnitz bis Eltendorf zu genießen.

Das Burgenland hat sich als Weinland einen Namen gemacht und besticht durch erlesene Rot- und Weißweine vom Neusiedler See bis ins Südburgenland.

BGLD. Der burgenländische Wein hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer mehr zu einem wichtigen Markenträger des Landes entwickelt. Waren früher vor allem die Regionen rund um den Neusiedler See für ihre Weine bekannt, gibt es nun Weinregionen mit regionalen Besonderheiten quer durchs Burgenland.
Der Weinbau als solches ist in manchen Gebieten bereits in der Kelten- und Römerzeit nachgewiesen, in anderen Regionen entwickelte er sich erst im Laufe der Jahrhunderte.

Uhudler als "Ur"-Wein

Ganz im Süden sind die sogenannten Selbstträgertrauben als "Uhudler" über die Grenzen des Burgenlands hinaus bekannt. Wenn flächenmäßig die Uhudlerbauern auch nur einen kleinen Teil der burgenländischen und österreichischen Winzerschaft ausmachen, ist der Uhudler zu einer echten Marke geworden, der das Südburgenland prägte.
Derzeit wird versucht, den Uhudler auch über das Jahr 2030 hinaus zu schützen, da der Wein mittlerweile ein regionales Kulturgut darstellt. Kürzlich wurden bestimmte gängige Rebsorten aufgrund neuer Erkenntnisse als Mischung von Edelsorten anerkannt und somit geschützt.

Vom Eisenberg bis Rechnitz

Etwas nördlicher erstreckt sich die Weinidylle Südburgenland mit ihren erlesenen Rot- und Weißweinen. Die Leitsorte Blaufränkisch, die vor allem rund um den Eisenberg und Schützer Berg gepflanzt ist, wurde vor einigen Jahren zum DAC erhoben - was wiederum eine weitere Steigerung der Qualität einerseits und der Marketingmöglichkeiten andererseits bedeutet.
Hervorragende Weißweine kennt vor allem vom Csaterberg oder Rechnitz, wobei auch dort der Rotwein mittlerweile einen hohen Stellenwert genießt. Dennoch wird dieser nach wie vor mit dem Eisenberg und Deutsch Schützen in Verbindung gebracht.

Blaufränkischland

Das Mittelburgenland hat sich vor allem als "Blaufränkischland" mit Gemeinden wie Deutschkreutz oder Horitschon einen Namen gemacht. Die Leitsorte ist auch hier der Blaufränkisch, auch wenn sich dieser aufgrund von Bodenbeschaffenheit und Klima doch vom "Eisenberger" unterscheidet.
Auch das Weingebiet im Bezirk Oberpullendorf wird mit dem Blaufränkisch als "Mittelburgenland DAC" vermarktet.

Weiß- und Rotweine

Das Nordburgenland, das früher vor allem für Weißweine bekannt war, hat sich mittlerweile zu einer großartigen Rotweindestination verschiedener Sorten entwickelt. Das Klima rund um den Neusiedler See und die sonnenbeschienen Hänge prädestinierten den Anbau von Wein. Mit dem Neusiedler See DAC wird die Sorte Zweigelt international vermarktet. Bei den Weißweinen wird hier vor allem Welschriesling angebaut. Flächenmäßig gehört es zu den größeren Weinbaugebieten im Burgenland.

Hohe Qualität

Gemeinsam haben alle Weinbauregionen im Burgenland aber eines - die hohe Qualität. Diese wird durch die unzähligen Prämierungen der heimischen Winzer von Gols bis Deutsch Schützen verdeutlicht, die jedes Jahr bei verschiedenen Anlässen ins Burgenland fließen.
Auch die Exportmärkte haben sich bereits weit über Europa hinaus erweitert. So liefern heimische Winzer ihre Qualitätsprodukte in die USA, Japan, China, Australien usw. Und selbst so mancher Hollywoodstar hat schon edle Weine aus dem Burgenland genossen.

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