19.10.2016, 00:00 Uhr

Meditation - Weg zur uneingeschränkten Wahrnehmung

Fernöstliche Meditationstechniken sind gefragt. (Foto: Caro Guttner)
Meditation ist ein Weg zur uneingeschränkten Wahrnehmung. Während meditativen Zuständen werden Körper und Geist regelmäßig entspannt und regeneriert.
Bewusstes Entspannen ist neben sportlicher Betätigung, bewusster Ernährung und bewusster Lebensführung (zur Minimierung von Risikofaktoren wie Übergewicht, Alkohol, Nikotin und Drogen ) ein wichtiger Pfeiler in der alltäglichen Stressbewältigung.

Entspannung und Regeneration

Im Entspannungszustand sinkt der Sauerstoffverbrauch und Stoffwechsel um bis zu 20 Prozent. Die Herzfrequenz sinkt etwa um fünf Schläge pro Minute, das Herz wird also weniger beansprucht. Weiters wird während des entspannten Zustandes weniger Adrenalin ausgeschüttet.
Meditation bedeutet somit die Entspannung und Regeneration von Geist und Körper, wobei das Selbstvertrauen gestärkt und Ängste gleichzeitig abgebaut werden. "Es erfolgt eine Synchronisation der Gehirnwellen beider Gehirnhälften und eine Verbesserung der Speicherkapazität des Gehirns", schildert Gerald Sutter.

Verschiedene Techniken

Die vielfältigen Meditationstechniken unterscheiden sich nach ihrer traditionellen religiösen Herkunft, nach unterschiedlichen Richtungen oder Schulen innerhalb der Religionen und oft auch noch nach einzelnen Lehrern innerhalb solcher Schulen. In vielen Schulen werden abhängig vom Fortschritt der Meditierenden unterschiedliche Techniken gelehrt. Neben den traditionellen Meditationstechniken werden vor allem seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts im Westen viele von fernöstlichen Lehren inspirierte und an westliche Bedürfnisse angepasste Meditationsformen angeboten.
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