22.06.2016, 13:14 Uhr

Auto während der Grabpflege aufgebrochen und ausgeräumt

Heidi Pokomandy besuchte am Reformierten Friedhof in Oberwart für ein paar Minuten das Familiengrab. Die Zeit reichte dem Täter aber völlig aus.

OBERWART (kv). Heidi Pokomandy aus Oberwart parkte ihr Auto am Seiteneingang des Friedhofs. "Da ich nur kurz etwas nachschauen wollte, ließ ich sämtliche Sachen im Auto, sogar mein Handy", erzählt Heidi. Kurz nach Mittag am 21. Juni schlug ein unbekannter Täter ihre hintere Scheibe ein. Sie entwendeten ihre teure und beste Designerhandtasche, in der sie ihr Handy, die neue Gleitsichtbrille, ihre Geldbörse mit 320 Euro sowie ihren Führerschein und Ausweis aufbewahrt hatte.

Spurensicherung sofort zur Stelle

Der Schreck war riesengroß, als Heidi Pokomandy zu ihrem Auto zurückkehrte und die Scherben am Boden sah. Sie wollte an der gegenüberliegenden Baustelle Hilfe holen, doch es war gerade Mittagspause und niemand vor Ort. Sie konnte ein vorbeifahrendes Auto anhalten und mit dem geliehenen Handy ihren Mann und die Polizei verständigen. Die Spurensicherung war sofort zur Stelle und sicherte auch zwei Fingerabdrücke. Die Spuren werden gerade ausgewertet. Anschließend fuhren Fred und Heidi sofort zum Handypartner MCI und ließen das gestohlene Mobiltelefon orten. "Zuerst riefen wir das Handy an, um zu sehen was passiert. Bei der Ortung gab es ein kurzes Signal im Wald hinter dem Friedhof, doch das brach dann sofort ab."

Großer Schaden

Inklusive Reparatur der Autoscheibe entstand ein Sachschaden von rund 3.000 Euro. "Ich kann nur jeden warnen, lasst eure Wertsachen nicht im Auto, auch wenn ihr nur kurz weg seid", sagt Heidi Pokomandy. Zurück bleibt eine kaputte Scheibe, Wut und der Verlust des Sicherheitsgefühls.
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