27.04.2016, 15:42 Uhr

Emmerich Koller zu Gast in der Stadtbücherei Oberwart

v.l.n.r.: Attila Somogyi (VHS der Burgenländischen Ungarn), Emmerich Koller (Autor), Horst Horvath (edition lex liszt 12), Ann Koller (Gattin von Emmerich Koller mit der englischen Ausgabe des Buches) und Veranstaltungsbesucherin Iris Zsótér (Burgenländisch-Ungarischer Kulturverein) (Foto: Stadtbücherei Oberwart)

Der Autor las bei seinem Besuch in Österreich aus seinem Werk "Über die Grenzen - Erinnerungen eines Emigranten aus Ungarn" vor.

OBERWART. Emmerich Koller hat mit „Über die Grenzen“ ein sehr persönliches Buch vorgelegt, mit dem er auch ein vielschichtiges Thema der österreichisch-ungarischen Geschichte berührt, und das gerade angesichts der aktuellen, politischen Lage in Europa wieder von besonderer Aktualität ist.

Veranstaltungsreihe Volkshochschule der Burgenländischen Ungarn

Die zweisprachige Lesung und Diskussion fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Volkshochschule der Burgenländischen Ungarn "60 Jahre Revolution und Freiheitskampf – Ungarn 1956 / 60 éve forradalom és szabadságharc – Magyarország 1956" statt, und wurde in Kooperation der Volkshochschule der Burgenländischen Ungarn, der edition lex liszt 12, der Stadtbücherei Oberwart und unterstützt aus Mitteln der Volksgruppenförderung des Bundeskanzleramtes veranstaltet.

Biografie des Autors

Emmerich Koller wurde in Pornóapáti/Pernau geboren. Er gehörte der deutschsprachigen Minderheit in Ungarn an, bevor seine Familie 1956 nach Österreich floh und später in die USA auswanderte. Anschaulich erzählt er vom Leben einer Familie, die sich den großen Umbrüchen der Zeit stellen muss. Krieg, Nachkriegszeit und das Überleben in einem totalitären Regime sind die großen Herausforderungen.
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