26.08.2016, 11:57 Uhr

Europäische Katastrophenschutzausbildung auf Malta mit burgenländischer Beteiligung

Malta - Vor kurzem fand auf Malta das erste Training im Rahmen des PACES Projektes (Preparedness for Appropriate accommodation in Emergency Shelters) statt. 81 Experten aus 5 Staaten (Griechenland, Zypern, Malta, Italien und Österreich) nahmen daran teil. Als Teilnehmer der 7-köpfigen Abordnung aus Österreich (Bundesheer, Rotes Kreuz, Arbeitersamariterbund, Caritas und DMAT Consulting) und Vertreter für das österreichische Feuerwehrwesen konnte der Pinkafelder Abschnittsfeuerwehrkommandant ABI Dr. Michael Halwachs teilnehmen. Ziel dieses, von der Europäischen Union co-finanzierten, Projektes ist es die Verfahren und die Zusammenarbeit im Bereich des Zivil- und Katastrophenschutzes zu verbessern. Hauptaugenmerk liegt dabei auf der angemessenen Unterbringung und Versorgung in zeitlich begrenzten Notunterkünften welche im Zuge von natürlichen und humanitären Katastrophen und Großschadensereignissen (Erdbeben, Migrationsströme) errichtet werden. Der zuständige Innenminister von Malta, Carmelo Albela, konnte sich im Rahmen einer praktischen Übung vom umfangreichen Erfahrungsschatz der Teilnehmer überzeugen und sprach allen Beteiligten sein Lob aus. „Die immer größer werdenden Herausforderungen im Bereich des Zivil- und Katastrophenschutzes machen eine fundierte Ausbildung und eine länderübergreifende Zusammenarbeit unerlässlich. Bewusstseinsbildende Maßnahmen für die Bevölkerung gekoppelt mit hervorragend ausgebildeten und ausgerüsteten Einsatzorganisationen bilden einen integralen Bestandteil für eine funktionierende Katastrophenschutzplanung“, so ABI Michael Halwachs.
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