02.08.2016, 11:26 Uhr

Man sollte sich nicht überschätzen...

Ein Schnappschuss kurz bevor ich mir das leckere Sataras gönnnte :)

Abendessen in Zadar

Meine Mitreisenden entschieden sich an diesem Urlaubsabend für Schnitzel und Pizza und so wollte zumindest ich eine typisch kroatische Speise probieren. Würde ich Fleisch und Fisch essen, hätte ich die Qual der Wahl gehabt - die Karte strotzte nur so vor mediterranen Schmankerln. Vegetarische Gerichte fand ich leider nicht viele vor und so entschied ich mich mehrere Beilagen zu essen. Da der Preis recht niedrig war nahm ich an, dass es kleine Beilagenportionen wären und bestellte gegrillte Champignons, Sataras und dazu Gnocci. Sataras war auf der Karte als Pfanne mit Tomaten und Paprika ausgezeichnet. Als der Kellner mein Essen servierte, wurden meine Augen groß - eine riesige Schüssel Champignons, eine noch riesigere Portion Gnocci und das Sataras war im Grunde genommen ein Risotto mit Tomaten und Paprika - vom Reis stand jedoch nichts in der Karte. Ich hatte mich bei der Bestellung wohl etwas übernommen und überlegte nun was ich mit dem ganzen Essen anstellen sollte... Es war alle sehr lecker, aber natürlich viel zu viel, da allein das Sataras meiner Meinung nach schon ein eigenständiges Gericht und keine Beilage war. Zum Glück hatte Philipp an diesem Abend großen Hunger und verputzte zu meinem großen Erstaunen zusätzlich zu seiner Pizza noch alles was ich von meinem Essen übrig ließ ;) Irgendwie schon gemein, dass ich allein schon vom Anschauen von Leckereien zunehme und Philipp sich den Bauch vollschlagen kann und trotzdem seine schlanke Statur behält...

Burgenländisches Sataras

Wieder zuhause, überlegte ich wie ich das Rezept zu einem burgenländischen Rezept umfunktionieren könnte und es dauerte nicht lange bis mir eine Idee kam.

Redakteur genötigt...

Zufällig besuchte uns am dem Tag, als ich das Rezept kreierte und ausprobierte, Herr Strini von den Bezirksblättern um mit uns ein Halbzeitresümee über das Projekt zu ziehen. Natürlich fragte ich ihn, ob er mein Sataras probieren wolle und Herr Strini bejahte sofort. Leider wusste er nicht, dass Sataras zum größten Teil aus Tomaten besteht - und ich wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass er Tomaten nicht so gerne isst (oder so wie er es ausdrückte "...sie absolut ganz und gar nicht mag"). Respekt, dass er trotzdem die gesamte Portion aß. Ich hätte zu Zeiten meiner Tomatenantipathie keinen einzigen Bissen von dem Gericht essen können. Aber denken Sie daran Herr Strini: Tomaten sind gesund und viele Vitamine enthalten sie zudem auch ;)

Für all jene die Tomaten gerne essen hier der Link zum Rezept: Überbackenes Sataras auf pikanten Polentaschnitten

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Michael Strini aus Oberwart | 02.08.2016 | 11:52   Melden
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Désirée Tinhof aus Eisenstadt | 02.08.2016 | 14:02   Melden
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Michael Strini aus Oberwart | 02.08.2016 | 19:37   Melden
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Familie Stelzer aus Oberwart | 02.08.2016 | 21:20   Melden
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