13.07.2016, 08:00 Uhr

Wie man sich erfolgreich auf Prüfungen vorbereitet

Schülern und Schülerinnen stehen heute dank moderner Technik vielfältige Lernmethoden und -hilfen zur Verfügung. (Foto: Helene Souza_pixelio.de)

Jeder Mensch hat seine ganz eigene Art, wie er am besten lernen kann. Gewusst wie, macht Lernen leichter.

Findet man die für sich beste Lernmethode, bleibt der Lernstoff leichter und auch langfristiger hängen. Es werden unterschiedliche Sinne angesprochen, um Inhalte besser erfassen zu können.

Typ 1: Lernen durch Hören
Der auditive Lerntyp kann mündlichen Erklärungen gut folgen und verarbeiten. Für ihn hören sich Erklärungen stimmig an. Es hilft, sich den Text selbst vorzulesen oder sogar aufzunehmen und sich öfters anzuhören. Auditive Lerntypen führen oft Selbstgespräche beim Lernen. Daher empfindet man auch Umgebungsgeräusche als stark störend oder auch die Musik im Hintergrund.

Typ 2: Lernen durch Sehen
Der visuelle Lerntyp lernt am besten durch das Lesen von Informationen und das Beobachten von Handlungsabläufen. Zum Merken braucht er Grafiken oder Bilder. Er braucht eine angenehme Umgebung, Unordnung lenkt ab. Er schreibt gerne mit und erinnert sich besonders an das, was er selbst gelesen und gesehen hat. Lernhilfen sind Mindmaps, Bilder, farbige Schriften oder Markierungen. Es helfen Flipcharts, Papierwände oder Lernkarten, aber auch Fernseh- bzw. Internetbeiträge.

Typ 3: Lernen durch Gespräche
Der kommunikative Lerntyp lernt am besten durch Diskussionen und Gespräche. Er muss Erklärungen durchsprechen, besprechen, sie mit anderen diskutieren. Diese Form ist sehr interaktiv, daher sind Lerngruppen hilfreich. Am besten, einem Gegenüber widersprechen, zum Nachdenken anregen, Fragen stellen. Rollenspiele oder Frage-Antwort-Spiele sind eine gute Möglichkeit, sich den Stoff einzuprägen.

Typ 4: Lernen durch Bewegung
Der motorische Lerntyp muss Handlungsabläufe selber durchführen. Es ist wichtig, am Lernprozess unmittelbar beteiligt zu sein und durch das "learning by doing" Erfahrungen zu sammeln. Hilfreich ist es, etwas auszuprobieren, Rollenspiele oder Gruppenaktivitäten. Auch Dinge nachzubauen, Entfernungen ablaufen oder Fühlen unterstützen diesen Lerntyp. Oft hilft es schon, sich während des Lernens einfach zu bewegen, beispielsweise hin- und herschaukeln oder auf- und ablaufen.

Viele Sinne ansprechen
Unabhängig vom Lerntyp sollte man alle Sinne ansprechen, um ein optimales Lernergebnis zu erzielen. Es gilt: Je unterschiedlicher wir uns unseren Lernstoff aneignen, desto vielfältiger sind die Möglichkeiten des Erinnerns. So wird das Prüfungsergebnis garantiert gut ausfallen.
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