06.01.2017, 08:00 Uhr

Manuel Reisner marschiert für die St. Anna Kinderkrebsforschung um den Neusiedler See

Manuel und seine Barbara wollen kranken Kindern helfen. Dafür geht Manuel beim 24 Stunden Burgenland-Extremlauf an den Start. (Foto: privat)

Nach dem tragischen Tod der kleinen Tochter will der gebürtige Loipersbacher unter dem Motto "hikeforkids" für den guten Zweck marschieren.

LOIPERSBACH/OBERPULLENDORF. Manuel Reisner stammt aus Loipersbach, wohnt mit seiner Lebensgefährtin Barbara (32) in Oberpullendorf. Am 12. Juni 2016 wurden die beiden Eltern ihrer lang ersehnten Tochter. "Jana Valentina war anfangs augenscheinlich gesund. Da ihre Trinkschwäche jedoch anhielt und Blutwerte nicht passten, wurden wir zuerst nach Wr. Neustadt verlegt und anschließend in das AKH Wien. Wir waren rund um die Uhr bei ihr und haben auf ein Wunder gehofft. Leider konnte ihr niemand helfen und so wissen wir bis heute nicht was ihr gefehlt hat. Wir waren keinen einzigen Tag mit ihr in unserem Zuhause, wo wir nun jeden Tag bei einem leeren Kinderzimmer vorbeigehen. Sie hat auf jeden Fall bis zum Schluss wie eine Löwin gekämpt. Da wir für unsere Tochter nun nichts mehr tun können, würde ich gerne in Ihrem Namen für andere Kinder etwas tun", schildert der 30-jährige Manuel.
Deshalb entschloss er sich, am 27. Jänner bei der 24 Stunden Burgenland Extrem-Tour rund um den Neusiedlersee teilzunehmen (Halbumrundung 60km) und möchte dazu aufrufen je von ihm geschafften km einen Euro für die St. Anna Kinderkrebsforschung zu spenden. Gerne sind dabei, sofern die möglichen 60 Euro jemanden zu viel erscheinen auch geringere Pauschalbeträge erwünscht.

Kindern helfen, Eltern mutmachen

"Warum möchte ich das machen? Unsere Tochter wurde zwar nur 26 Tage alt, dennoch möchte ich der ganzen Welt erzählen, dass es Jana Valentina gegeben hat und dabei auch einen kleinen Beitrag leisten, um anderen kranken Kindern zu helfen. Ich will auch anderen Eltern mutmachen, darüber zu reden. Es haben sich nach unserem Schicksal viele in unserem Bekanntenkreis geöffnet und auch von ihren Erfahrungen berichtet", weiß der Oberpullendorfer.
Und, warum gerade St. Anna? "Während der AKH Zeit hatten wir im RonaldMcDonald Haus (für Eltern deren Kinder schwer erkrankt sind bzw. im AKH und St. Anna Kinderspital behandelt werden) vis á vis vom St. Anna Kinderspital ein Zimmer bekommen. So mussten wir nicht ständig vom Burgenland nach Wien pendeln. Dabei sind uns natürlich auch die vielen bedrückten Eltern, deren Kinder ebenfalls schwer erkrankt sind aufgefallen, was auch der ausschlaggebende Punkt war, für das St. Anna zu sammeln", erklärt der Oberpullendorfer.

Ablauf Spendensammlung

Leute, die mitmachen wollen, müssen unter folgender E-Mailadresse hikeforkids@gmail.com eine E-Mail schreiben (z.B. Anmeldung hikeforkids). Dann ist man in der Liste aufgenommen und bekommt eine automatische Antwort mit der weiteren Vorgehensweise und Spendenkonto der Kinderkrebsforschung.
Der Marsch findet dann am 27.01. statt. "Danach schicke ich die absolvierten Kilometer an die teilnehmenden Personen mit der Bitte um Spendenüberweisung. Wichtig dabei ist, dass die Spende mit dem Kennwort "hikeforkids" überwiesen wird, damit die Spende zuordenbar ist", so Manuel. Pauschalbeträge können auch jetzt schon an das untenstehende Spendenkonto überwiesen werden.

Spendenkonto der St. Anna Kinderkrebsforschung:

Volksbank Wien AG
IBAN: AT75 4300 0414 5050 2004
BIC: VBWIATW1
Kennwort: hikeforkids

Burgenland Extrem-Tour
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