11.09.2016, 09:51 Uhr

Zwei Niederlagen bei Heimdoppelrunde für Südburgenland

Südburgenlands Torschützin Stefanie Lefevre (re.) wird hier von Katharina Pregartbauer getackelt.

FC Südburgenland hadert mit falschen Abseits-Entscheidungen gegen Innsbruck und Neulengbach 1b

OLBENDORF. Die erste Heimdoppelrunde stand für den FC Südburgenland unter keinem guten Stern, da ein paar Ausfälle zu beklagen waren - darunter Lisa Strobl verletzungsbedingt.
Dennoch sollte im "Sechspunktespiel" gegen Wacker Innsbruck ein Sieg her, doch schon nach drei Minuten war das Team im Hintertreffen. Nach einem Pass in die Tiefe erzielte Anna Luftensteiner die frühe Führung für die Gäste aus Tirol, doch der Schönheitsfehler daran, sie stand im Abseits - was allerdings Assistent Cetin übersah.

Ausgleich vor der Pause
Von diesem Schock erholten sich die Südburgenländerinnen zunächst kaum und Innsbruck kontrollierte das Geschehen. Es gab auch weitere Möglichkeiten für die Innsbruckerinnen auf eine höhere Führung, ehe sich Südburgenland etwas erfing.
Den ersten gefährlichen Schuss aufs Gehäuse von Keeperin Jasmin Pal gab Anna Amtmann ab, deren Ball aber knapp neben das Tor ging (26.). Den Sitzer aufs 0:2 vergab dann Laura Hartlieb, die alleine vor Keeperin Julia Bezsenyi verzog (30.).
Die Schlussminuten der ersten Halbzeit gehörten dann den Südburgenländerinnen. Die schönste Aktion vollendete Stefanie Lefevre mit dem umjubelten 1:1 (41.). Neue Hoffnung für die Heimelf.

Nach Rückstand - Aufbäumen zu spät
Auch nach Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Innsbruckerinnen erwischten den besseren Start und ein Deckungsfehler wurde von Hartlieb eiskalt zur abermaligen Gästeführung verwertet (49.). Die Südburgenländerinnen agierten dadurch erneut verunsichert und brachten nur wenig Aktionen nach vorne.
Erst in der Schlussphase erfingen sie sich wieder und wollten mit der Brechstange noch zumindest den Ausgleich erzwingen. Glück hatten sie dabei, als erneut Hartlieb mit einem guten Schuss an Bezsenyi scheiterte (87.). Es blieb beim nicht unverdienten, aber aufgrund des frühen Abseitstreffers glücklichen 2:1-Auswärtserfolgs für die Tirolerinnen, die sich nun im Abstiegskampf einen kleinen Punktepuffer herausholten.

Klarer Sieg für Neulengbach 1b

Ersatzgeschwächt ging es für die 1b des FC Südburgenland gegen die mit einigen Topspielerinnen gespickten Neulengbacherinnen. Diese übernahmen auch mit Anbeginn das Kommando, konnten die gute postierte Abwehr rund um Kapitänin Kerstin Weber zunächst nicht knacken. Auch Keeperin Magdalena Eberhardt erwischte einen guten Tag.
Nach einem Freistoß von Birgit Gumpenberger war allerdings Maria Gstöttner per Kopf zur Stelle und ließ Eberhardt keine Chance (30.). Südburgenland kämpfte weiter, doch ein Fehler von Referee Lang ließ die Gäste erneut jubeln. Im Rutschen brachte Laetitia Barabas den Ball Richtung langes Eck und Gumpenberger spitzelte ihn über die Linie. Die Kapitänin stand aber bei Abspiel knapp im Abseits (36.). Damit war bereits vor der Pause eine Vorentscheidung gefallen.

Kantersieg für Neulengbach
Nach der Pause lief das Spiel weitgehend Richtung Tor von Lena Eberhardt. Nach Foulspiel der jungen Keeperin gab es zurecht Elfmeter, den Gumpenberger sicher zum 0:3 verwandelte. Nur zwei Minuten später war erneut Gumpenberger zur Stelle, die das vierte Tor einnetzte.
Den Schlusspunkt setzte dann im Nachsetzen Melissa Schmid, doch ihr Tor wäre ebenfalls nicht zu geben gewesen, da zuvor ein klares Foul an einer Südburgenland-Spielerin nicht geahndet wurde (73.). In den Schlussminuten versuchten die schon müden Südburgenländerinnen zumindest einen Ehrentreffer zu erzielen, doch die beste Möglichkeit durch Celine Halper vereitelte Torfrau Katharina Lichtenberger.
Damit steckt auch die 1b weiter mitten im Kampf um den Klassenerhalt, der aufgrund der engen Personaldecke alles andere als einfach wird. Was allerdings positiv stimmt - die Moral und der Einsatz passen.
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