13.10.2016, 11:23 Uhr

11.000 Qualifizierungsteilnehmer beim BFI Burgenland im Jahr

Der Aufsichtsrat vom BFI Burgenland traf zusammen. (Foto: BFI Burgenland)

BFI Burgenland-Aufsichtsrat tagte und zog Bilanz.

OBERWART. Viermal jährlich trifft sich der zehnköpfige Aufsichtsrat des BFI-Burgenland, um neue Strategien zu besprechen und die Vorgänge zu kontrollieren.
BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier konnte auf ereignisreiche und intensive Monate zurückblicken und stellt laufende, sowie neue Projekte vor: „Wir möchten mit unseren Bildungsstrukturen direkt bei den Menschen sein und deren Wünsche erkennen. Deshalb haben wir eigene Servicecenter in jedem Bezirk, wo direkt vor Ort erkannt wird, was die Wirtschaft der jeweiligen Region an Qualifizierungen benötigt und was die Arbeitnehmer/innen brauchen, um die Karriereleiter rascher empor zu klettern. "

Standard halten

Kurzfristiges Ziel von Maier ist das Halten des Standards, den man sich qualitativ und auch zahlenmäßig erarbeitet hat. Immerhin kommen rund 11.000 Qualifizierungsteilnehmer/innen in die fast 1.000 BFI-Kurse im Jahr und besuchen 120.000 Lehrstunden.
"Natürlich müssen wir über den Tellerrand blicken und dürfen uns auch nicht davor verschließen, dass Europa zusammenwächst und wir Qualifizierungen in anderen Ländern anbieten. Wir haben eine direkte Grenze zu Ungarn und haben dafür zu sorgen, dass ungarische Menschen durch bessere Bildung mehr verdienen und dadurch in ihrem Land bleiben können, sodass sie nicht unsere Arbeitsplätze besetzen, die wir selber dringend brauchen", so Maier.

Kurse von Ungarn bis Ägypten

"Zu Kroatien haben wir zwar keine gemeinsame Grenze, aber historische Verbindungen. Gleichzeitig gibt es eine Grenze zwischen Ungarn und Kroatien, wodurch wir gemeinsam auch an Mittel beider Partnerländer zur Aus- und Weiterbildung im Burgenland herankommen. BFI-Qualifizierungsprojekte in Malta, Ägypten, Moldawien, Serbien, Bosnien, Slowenien und der Slowakei runden die Tätigkeit des BFI Burgenland ab. Ein weiterer, wesentlicher, inhaltlicher Teil ist die Führung der fünf BFI-Lehrwerkstätten mit bis zu vier Klassen. Damit verfügt das BFI Burgenland über 270 Facharbeiter/innen-Ausbildungsplätze“, erklärt Maier.
BFI-Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Geisinger ist begeistert von den Abläufen und Perspektiven des Bildungsinstitutes: „Die Entwicklung in den letzten Jahrzehnten kann sich durchaus sehen lassen. Nicht nur die Anzahl der Kurse, der Teilnehmer/innen und Lehrstunden sind auf hohem Niveau sehr stabil, sondern auch die Qualität steigt ständig, was an vielen Umfragen zu erkennen ist.“
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