15.04.2016, 08:59 Uhr

Burgenland: Insolvenzen im ersten Quartal 2016

(Foto: Thorben Wengert/pixelio.de)

Der Gläubigerschutzverband Creditreform hat die Zahlen der Insolvenzentwicklung erhoben. Im Burgenland gab es 40 Unternehmensinsolvenzen (-7%) und 43 Privatinsolvenzen (+2,4%).

BURGENLAND/OBERWART. Den größten Anteil an Firmeninsolvenzen hatte der Bezirk Oberwart mit 11 Konkursen. Ursachen sind hauptsächlich gravierende Managementfehler, verstärkter Konkurrenzdruck und Forderungsausfälle. Gegenüber dem Vorjahr sind diese jedoch um 7 Prozentpunkte gesunken.

Branchen

Mit zehn Insolvenzen gab es einen massiven Zuwachs in der Baubranche, das waren vier Konkurse mehr als im Vergleich zum Vorjahr. Besserungen gab es bei den Branchen Unternehmensbezogene Dienstleistungen und Sachgütererzeugung. Keine Insolvenzen verzeichnete der Kredit- und Versicherungssektor.

Privatkonkurse

Privatkonkurse sind leicht gestiegen. Von den 43 Privatinsolvenzen waren 15 im Bezirk Oberwart, was einen Anstieg von 36,4%-Punkten bedeutet. Der "typische Schuldner" ist männlich, zwischen 30 und 50 Jahre alt, arbeitslos und verfügt nur über eine unterdurchschnittliche (Aus-)Bildung. Die hohe Arbeitslosigkeit gilt als größte Schuldenfalle.
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