09.03.2016, 10:45 Uhr

Planspiel Wirtschaft ist ein erfolgreiches Arbeiterkammer-Projekt

HAK-Direktor Andreas Lonyai, AK-Vizepräsident Gerhard Michalitsch, Landesschulinspektor Jürgen Neuwirth, AK-Regionalstellenleiter Christian Drobits, AK-Projektleiterin Stefanie Kern und Landesschulinspektorin Helene Schütz-Fatalin unterstützen das Projekt Planspiel. (Foto: Arbeiterkammer Burgenland)

Seit dem Sommersemester 2015 bietet die AK Burgenland unterstützt vom Landesschulrat Burgenland das „Planspiel Wirtschaft“ für Schulen an.

OBERWART. Wie funktioniert Wirtschaft? Was finanziert den Staat? Wie kann Wohlstand geschaffen werden? Was zeigen Bilanz und Lohnquote? Mit Fragen wie diesen setzen sich SchülerInnen beim Planspiel Wirtschaft der Arbeiterkammer Burgenland auseinander. „Allein 2015 haben 543 SchülerInnen aus 14 burgenländischen Schulen teilgenommen. Das Feedback der Jugendlichen und ihrer Lehrer war sehr gut,“ freut sich AK-Vizepräsident Gerhard Michalitsch.

Die Teilnehmer

Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der oberen Klassen von Allgemein- und Berufsbildenden Schulen und ist bei vielen Schulen schon ein Fixpunkt. Der 5-stündige Workshop bietet Einblicke in die komplexe Wirtschaftswelt und lässt Jugendliche in betriebs- und volkswirtschaftliche Abläufe eintauchen. „Uns ist wichtig, dass schon die SchülerInnen wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen lernen. Von diesem Wissen werden sie persönlich im Berufsleben sehr profitieren. Aber auch unsere Gesellschaft braucht ArbeitnehmerInnen und KonsumentInnen, die sich nicht als passive Figuren verstehen, sondern aktiv für ihre Rechte und Interessen eintreten“, sagt AK-Vizepräsident Gerhard Michalitsch.

Landesschulrat unterstützt das Projekt

Bei diesem Planspiel werden neben wirtschaftlichen Zusammenhängen auch sogenannte Softskills, wie Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit und Kooperationsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler gefordert und gefördert. „Bei dem Projekt können komplexe wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge nicht nur theoretisch, sondern auch direkt und unmittelbar erlebt werden. Besonders spannend für die Schüler ist zu sehen, welchen Einfluss einzelne Entscheidungen auf die Entwicklung des Gesamtsystems, also die Volkswirtschaft, haben. “, sagt LSI Jürgen Neuwirth. Da geht es bei den virtuellen Lohnverhandlungen durchaus emotional her und trotzdem sehen die Schüler, dass nur Zusammenarbeit zum Erfolg führt.
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