06.05.2016, 10:23 Uhr

Im WPH Lienz wird Ehrenamt groß geschrieben

Ein Teil der ehrenamtlichen HelferInnen und des Betreuungspersonals des WPH beim heurigen Frühjahrstreffen. (Foto: WPH Lienz)

77 Personen engagieren sich derzeit ehrenamtlich in der Lienzer Pflegeeinrichtung.

Die ehrenamtliche Arbeit hat im Wohn- und Pflegeheim (WPH) Lienz eine lange Tradition. Derzeit können die Verantwortlichen auf die Unterstützung von 77 Personen zählen. Die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen sind aktiv in unterschiedlichsten Bereichen und mitunter schon sehr viele Jahre im Einsatz. Derzeit werden den Heimbewohnerinnen mehrere ergänzende ehrenamtliche Angebote zur Verfügung stellen.

Von der Seelsorge bis zum Clown

So gibt es etwa die Hospizarbeit, durch die ehrenamtliche Hospizgruppe Wohn- und Pflegeheim Lienz, die Besuchsdienste, durch ehrenamtliche MitarbeiterInnen des Roten Kreuzes und aus dem privaten Bereich, die Rollstuhlgruppe Nußdorf/Debant und Lienz, sowie die Seelsorge.
Außerdem wird in einer Kreativgruppe das ganze Jahr über gebastelt und mehrere Singgruppen im WPH werden von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen betreut.
Seit jüngster Vergangenheit ist auch ein Clown ehrenamtlich im Lienzer Heim tätig, der die BewohnerInnen wöchentlich erfreut.
Auch der tägliche Transportdienst ins Wohn- und Pflegeheim Sillian wird zum Teil ehrenamtlich durchgeführt.

Erfahrungsaustausch

Zwei Mal im Jahr werden sogenannte Ehrenamtstreffen abgehalten. Dabei geht es einerseits ums "Danke sagen", andererseits soll aber auch ein fachlicher Beitrag geleistet werden. Beim Frühjahrstreffen am 28.4.2016 wurde der Bereich Seelsorge näher betrachtet. Neben dem fachlichen Austausch geht es bei den Treffen vor allem auch darum, sich im gegenseitigen Erfahrungsaustausch als großes Team wahr zu nehmen. Begleitet und unterstützt wird die große Gruppe der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen von DGKS Inge Tagger, Mentorin im Wohn- und Pflegeheim Lienz und ausgebildete Ehrenamtskoordinatorin, sowie von DGKS Cilli Ortner, leitende Pflegekraft und ausgebildete Hospizkoordinatorin.

Keine Selbstverständlichkeit

"Im Wissen, dass ehrenamtliches Engagement keine Selbstverständlichkeit darstellt, gerade auch in Zeiten der wachsenden Individualisierung der Gesellschaft, sehen wir es als besonderes Privileg über ein derartig umfangreiches und vielfältiges Angebot verfügen zu können", freut sich Pflegedienstleiterin Daniela Meier über den Einsatz der vielen Ehrenamtlichen.
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