22.07.2016, 13:51 Uhr

INNOS GmbH aus der Taufe gehoben

1. Reihe: Mag. Karl Poppeller, Mag. Wolfgang Winkler, LR Patrizia Zoller-Frischauf, Brigitte Rossbacher, Barbara Schulz, Mag. Hansjörg Mattersberger, Dkfm. Holger König 2. Reihe: Konrad Stolzlechner, Mag. Wolfgang Schneeberger, Mag. Anton Klocker, Arno Drechsel, Michael Aichner, Johannes Theurl, DI Thomas Diemling, Dr. Richard Piock 3. Reihe: Dr. Hans-Peter Falkner, Lorenz Pan, Mag. (FH) Martin Bergerweiß, Gerhard Forcher, Mag. Michael Unterweger, Mag. Klemens Kreuzer, Mag. Reinhard Lobenwein
OSTTIROL (ebn). Eine Kooperation der 20 größten Osttiroler Wirtschaftsbetriebe mit der Wirtschaftskammer, der Osttirol Invest und dem Land Tirol zur Standortentwicklung und Intensivierung von Betriebsansiedlungen. Das ist die neu gegründete "INNOS GmbH". Vergangene Woche setzte man die Unterschriften unter den Gesellschaftsvertrag.

Der Zusammenschluss von Betrieben zur Entwicklung des Wirtschaftsstandorts im Sinne einer Public Private Partnership ist ein Novum und in dieser Form österreichweit einzigartig. "Das Land Tirol beteiligt sich an der ‚INNOS GmbH‘ mit einer jährlichen Basisfinanzierung von 140.000 Euro. Dazu tragen noch elf Osttiroler Betriebe mit jährlich 100.000 Euro zur Finanzierung bei“, erklärte LRin Zoller-Frischauf bei der Projekt-Präsentation.

Die Geschäftsführung des Unternehmens übernimmt Richard Piock. "Diese Gründung stellt einen ersten Schritt vom Vordenker Prozess zu realen Umsetzungen dar. Wir wollen Impuls- und Ideengeber für die Region und ihre Betriebe sein. Wir werden jetzt den Status Quo erheben. Osttirol bietet auch Standortvorteile. Die gilt es zu vermarkten und gezielt zu promoten", so Piock.
Um nicht ständig am Tropf des Landes und der Gesellschafter zu hängen, ist geplant, dass die GmbH mittelfristig Gewinnen abwirft.

"Wir werden viele Dinge ausprobieren, die schief gehen werden. Aber wir tun etwas. An diesem 'tun" wird die INNOS letztendlich gemessen werden. In drei Jahren wird evaluiert. Falls das Experiment nicht funktioniert, war das der vielleicht letzte Versuch Osttirol aus seinem Jammertum herauszuführen", erklärt Piock.
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