01.08.2016, 00:00 Uhr

Jugendliche im Dienste der Natur

Die freiwilligen HelferInnen vor der Großpreimbergeralm. (Foto: Stegmann)

Vergangene Woche verbrachten 12 Jugendliche in Osttirol einen Aktivurlaub der etwas anderen Art.

Im Rahmen einer Umweltbaustelle der Alpenvereinsjugend stellten 12 Freiwillige ihre Kräfte ehrenamtlich in den Dienst der Natur und packten auf der Großpreimbergeralm in Oberlienz bei Biobauer Philipp Gstinig fleißig mit an.
Dabei wurden auf 1700 bis 2150 m Seehöhe auf einer Fläche von ca. 13 Hektar alte Lärchenwiesen gepflegt und verbuschende Almflächen geschwendet, um die althergebrachte Nutzung aufrecht zu erhalten. So dienen etwa die Lärchenwiesen im Frühjahr und Spätsommer als Schneeschutzweide für das Vieh.
„Lärchenwiesen sind besonders pflegeintensiv. Die Umweltbaustelle hilft uns, diese Flächen, die vor mehreren hundert Jahren von unseren Vorfahren geschaffen wurden, für die Nachwelt zu erhalten“, freut sich Gstinig über die Unterstützung der Jugendlichen.

"Etwas Sinvolles tun"

Der Großteil von ihnen stammt aus Österreich, zwei kommen aus Deutschland und sogar eine Estin hat die weite Reise nach Osttirol auf sich genommen, um bei der Umweltbaustelle mitzuhelfen. Die meisten der Freiwilligen sind Studenten, aber auch ein Tischler und eine Geologin waren beim Projekt dabei.
"Das Ziel solcher Umweltbaustellen ist der Umwelt- und Landschaftsschutz. Mit dem Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun, arbeitet es sich gleich viel leichter und natürlich ist abends auf der Hütte auch das Kameradschaftliche nicht zu kurz gekommen", erklärt Christina Orieschnig, die Leiterin der Umweltbaustelle.
Österreichweit finden heuer 15 dieser Projekte statt.
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