06.06.2016, 20:49 Uhr

EIN AUSSENMINISTER OHNE FORTUNE: SEBASTIAN KURZ

Oh Gott ja . . . eine radikale Umkehr muss her . . .
Mit einer Regelmäßigkeit überrascht der österreichische Außenminister Sebastian Kurz mit sonderbaren Ansichten über das Leben, über die Welt, über diverse Themen in der europäischen Union, die einem nach klarer Analyse buchstäblich die Luft nehmen . . . über alle Grenzen eines gesunden Menschenverstandes hinaus, verfehlt dieser Außenminister ständig die Zielsetzungen klar zu denken, und ein Land mit Würde einer kommenden Würdelosigkeit auszusetzen . . . der Tumult um diese Persönlichkeit nimmt deutlich an Fahrt auf, es ist eine Frage der Zeit, ob man das noch hinnehmen kann und darf, denn es steht eine Menge auf dem Spiel, dessen Tragweite wir noch gar nicht überschauen können . . .

Bewusste Unwissenheit und Naivität erweitert die Erfahrungswelt, gesetzt den Fall, man weiß sie zu nutzen, kann einen Lernschritt nach dem anderen verbuchen, doch bei Sebastian Kurz ist jetzt eine Schmerzgrenze erreicht, hier wird deutlich, da fehlen Grundlagen, da sind erhebliche Defizite, die man im Schnellverfahren nicht kompensieren kann . . . viele blinde Flecken sind sichtbar geworden, die Irrtümer und falschen Einschätzungen häufen sich und nehmen an Dramatik zu, es ist kein wirkliches Konzept zu erkennen, es beschränkt sich auf bestimmte Äußerungen, die an Peinlichkeiten kaum zu überbieten sind . . . Sokrates sagte einmal: ich weiß, dass ich nichts weiß, aber das bezog sich auf einen speziellen Kontext, der kaum für den Herrn Außenminister übertragbar wäre, hier erreicht das NICHT-WISSEN einen Schwellenwert, denn ein bloß informierter Außenminister ist der langweiligste Bürger eines Landes, der so in dieser Form nicht mehr tragbar ist . . .

Wer hat ihn so geschlagen? Wer hat ihn so zugerichtet? Seien wir Realisten, fordern wir seine Stellungnahme, wie er sich das weiterhin vorstellt, will er seinen Horizont geistig beflügeln, oder will er nach dem Zufalls-Prinzip hin und wieder eine markante Information liefern, die uns das Fürchten oder das Grauen lehrt??? Eine Politik verlangt nach Menschen, die ihren Verstand im Griff haben, die ein Welt-Wissen beherrschen, die Zusammenhänge verstehen, die auch souveräne Entscheidungen treffen können . . . vor allem in der Lage sind, die notwendige Verantwortung zu tragen . . . man kann Sebastian Kurz nicht einschätzen, man kann ihn nicht allein entscheiden lassen, wie ein Kind schreit er nach Zuwendung und Anerkennung, und was er inhaltlich abliefert, ist meist grenzwertig, unausgegoren, halbfertig . . .

Das Prinzip erst denken dann handeln scheint ihm fremd, kriegt eine Schräglage wie bei einem sinkenden Schiff (so geht es auch den Flüchtlingen im Mittelmeer . . .) . . . er hat jetzt die Macht, die Autorität und das Schicksal eines Außenministers an der Front kennengelernt, weiß, was Sache ist, aber diese SACHE erfordert einen ganzen Kerl, deren Reife nicht da ist . . . das Mann-sein, das wahre im Manne ist unter-entwickelt, nicht ausgereift . . . ich bin Realist genug, das geht buchstäblich in die Hose, und die Tage sind schon angezählt . . . eine traurige Erkenntnis, aber lieber ein Schrecken mit Ende als ein Ende ohne Schrecken . . . wer das "Peter-Prinzip" kennt, weiß, wie das ganze Szenario endet, dann könnte eine Hoffnung greifen, und eine allgemeine Schadensbegrenzung vollzogen werden . . . Österreich hat etwas anderes verdient!!!!
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Siggi GELHAUSEN aus Osttirol | 13.06.2016 | 08:25   Melden
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