30.06.2016, 18:10 Uhr

H.C. STRACHE IST NUR VON SICH SELBST ÜBERZEUGT . . .

Die FPÖ will mitreden, will mitgestalten, will immer wieder dasselbe: sie will mit ihrer Ausrichtung eben nur polarisieren, weil sie dieses Terrain beherrscht, darin die beste Übung besitzt . . . Schuldzuweisungen sind an der Tagesordnung, ein immer wiederkehrendes Vehikel . . . kaum eine Partei, kaum ein Land gesteht sich eventuell Versäumnisse oder Fehler ein, es sind immer die anderen, die das nicht kapieren, die das nicht auf die Reihe bringen . . . dass sich die Rechtspopulisten so drastisch vermehren liegt in der Tatsache begründet, sie schüren kontinuierlich den Hass, das Ressentiment gegen alles und nichts, Hauptsache sie bleiben am Ball, sie werden verstanden als Wunderheiler, als Glücksbringer einer neuen europäischen Formel . . .

Selbst für all die Kriege, die es derzeit überall gibt, macht H: C. Strache die EU verantwortlich, auch in der Flüchtlingskrise sucht er in der EU den klaren Schuldigen, ich habe nichts anderes erwartet . . . und wenn nichts mehr geht, dann findet man in der Bundeskanzlerin Angela Merkel den Oberschuldigen, weil sie allein die Dinge klären möchte, sich zu weit für die Türkei engagiert, und Herrn Erdogan immer wieder die Hand ausstreckt . . . H. C. Strache hätte gerne mehr an Kritik einbringen wollen, doch wie er ist, so sind auch seine Beiträge, sie sind bescheiden im Inhalt, in der Sache, in der Oberflächlichkeit . . . er kann nicht mehr an geistiger Struktur bezüglich EU einbringen . . . wichtig ist immer, dass er den Mund offen hat, dass es zu einer Belanglosigkeit führt, die dann die Zeit sinnlos verstreichen lässt . . .

H.C. Strache hat keine Lösungen, hat keine wirklichen Antworten, weder für die Erneuerung von der EU, noch gegen den Terrorismus, noch gegen die hohen Zahlen der Flüchtlinge . . . H. C. Strache ist der Politiker für die Heimat, für das Vaterland, für den engen Horizont, die Nationalität ist der Aufhänger für alle Fragen und Antworten, dass wir alle schon viel zu weit in einen europäischen Kontext eingebunden sind, das kann Herr Strache nicht nachvollziehen . . . das mögliche Liebäugeln mit der Option eines Öxits ist nicht tolerierbar . . . ein Referendum für Österreich wäre der Anfang vom Ende . . . das Chaos dann in greifbarer Nähe . . . damit spielt man nicht, das ist kaum zu überbieten an Schreckensszenarien, die sich unmittelbar einstellen werden . . .

Die Vergiftung des europäischen Geistes insgesamt hat schon begonnen . . . die Ressentiments werden sich erhöhen . . . die Populisten werden an Nahrung zuschlagen, aber keine adäquaten Ideen einbringen, von möglichen Lösungen ganz zu schweigen . . . H. C. Strache und seine FPÖ sind nicht die Retter des Abendlandes, heute nicht, und morgen schon gar nicht . . . alte Denkmuster werden durch die FPÖ reaktiviert . . . die Geschichte ist die Geschichte, und wir haben nichts aus ihr gelernt . . . es ist ein Jammer!!!
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