08.05.2016, 16:39 Uhr

Nach der Bürgermeisterwahl in Lienz ist der Dornröschenschlaf eingetreten!

Man hätte es ahnen können, als alles vorbei war, der letzte Aufkleber mit einem bescheidenen DANKE verklebt war, ist jetzt der Dornröschenschlaf eingetreten. Das ist das übliche Spiel der Spiele, das Bemühen gilt nur für den einzigen Augenblick, für den Prozess der Wahl, mit all seinen hochkarätigen Versprechungen, mit der Vermittlung von Illusionen, mit Dingen, die man gar nicht erfüllen kann, aber mit denen man großzügig haussieren geht: eine starke Frau, ein starkes Team, die aufregendste Stadt, ich mache mich stark für die Kinder, die Macht kontrollieren und halbieren . . . was für ein Sammelsurium, was für ein Schmäh, was für ein Theater . . . jetzt regiert der Stillstand, die Suche nach den Lösungen, nach der Erkenntnis, nach einem Highlight, nach einer Sensation, nach dem Außergewöhnlichen . . . die Ernüchterung ist eingezogen, der Traum beendet . . . wir alle warten auf ein Halleluja, das aus der Tiefe kommt, auf einen dynamischen Gestalt-Prozess . . . auf die Miteinbeziehung der Bürgerschaft, aber das war nur ein Gag, was sollte es anderes gewesen sein?? . . . der Frühling mit seinen frischen Farben macht Mut, macht munter, macht Hoffnung . . . ich kann an der jetzigen Politik keinen Muntermacher erkennen, der sich schon längst in den Tiefschlaf verabschiedet hat . . .

Der rasende Stillstand ist das kommende Motiv für alle Vorhaben, für den weiteren attraktiven Ausbau dieser viel gepriesenen Sonnenstadt Lienz . . . man möchte gerne, man will, man sei auf einem guten Weg, die Dinge müssen reifen wie bei der Herstellung eines guten Weines . . . der Schein trügt, alles arbeitet heimlich hinter verschlossenen Türen, das setzt sich fort, das sind die Rahmenbedingungen . . . es ist einfach irre . . . wie schnell die Bürgerinnen und Bürger vergessen werden . . .

Es kann viel passieren oder auch nicht, manchmal hat man Glück, manchmal kommt die Eingebung direkt vom Himmel herunter, ohne das man sich dafür anstrengen musste . . . Außerirdische werden in dieser Stadt nicht die Arbeit verrichten, wie auch, diese Figuren verstehen nichts von den Bedürfnissen einer Sonnenstadt Lienz . . . damit keine Missverständnisse auftreten, die Bürgerschaft hat gewählt, aber für das Wählen wollen wir auch Ergebnisse sehen, wir wollen Klarheiten, wir wollen einfach daran beteiligt sein . . . wir brauchen keine Mogelpackungen, wir brauchen keine Wunschvorstellungen wie wir zu sein haben . . . die Bürger sind mündig genug, sie haben ihrer Stimme auch den Verstand mitgegeben, deshalb passen wir jetzt verstärkt auf, notieren alles fleißig mit, schreiben quasi Tagebuch, damit wir so etwas wie eine doppelte Buchführung haben . . . Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, das sagte schon Lenin, und der hatte in diesem Punkt einfach recht . . . mit einem Laissez-faire-Stil ist es nicht getan . . . wir lieben vor allem konstruktive Arbeit an den wichtigen Dingen . . . wir werden uns einmischen, jederzeit intervenieren, und auch bei passender Gelegenheit einen Aufschrei tätigen, garantiert!!!! Unser Geist ist stark, unser Kopf ist willig . . .

Es geht um diese Sonnenstadt Lienz!! . . . um nichts anderes . . . wir sind die Bürgerschaft . . . schauen wir, dass wir alles unter einen Hut bringen . . . wenn nicht jetzt, wann dann????
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