30.05.2016, 09:59 Uhr

Für Rapid heißt es weiterzittern

(Foto: Bruner Images)

Die Lienzer konnten in der Doppelrunde der Kärntner Liga lediglich einen Zähler auf ihr Habenkonto verbuchen.

(strope). Nach dem 2:2 Unentschieden am Feiertag in Treibach empfingen die Rapidler zwei Tage später den Tabellenführer der Kärntner Liga, den ATUS Ferlach.
Und wieder war Rapid Coach Bernhard Zoier zu Umstellungen gezwungen. So hütete diesmal Daniel Huber anstelle des verhinderten Stammkeepers Christian Korunka das Tor der Osttiroler.
Die Gäste aus dem Rosental präsentierten sich vom Anpfiff an als sehr routinierte Mannschaft, die mit ihrem aggressiven Spiel die Gastgeber zu einigen Fehlern zwang. Bereits nach zwei Minuten hätte ein Abspielfehler der Grün-Weißen beinahe zum ersten Gegentreffer geführt. Patrick Eder konnte aber den Schuss von Thomas Waldhauser im letzten Moment abblocken.
Auch in der Folgezeit blieben die Gäste die spielbestimmende Mannschaft. Für die Rapidler gab es überhaupt kein Durchkommen und mit schnellen Konterangriffen wurden die Kärntner immer brandgefährlich. In der 15. Minute brachte Erwin Bajric seine Elf mit 1:0 in Führung.
Es dauerte rund eine halbe Stunde ehe die Hausherren erstmals gefährlich vor dem gegnerischen Tor auftauchten. Nach einer Flanke von Markus Ebner schnappte sich Christopher Korber den Ball, setzte diesen aber um Haaresbreite neben das Ferlacher Tor. Dies war zugleich der letzte Aufreger im ersten Spielabschnitt.

Kurz nach Seitenwechsel lief ein Ferlacher Spieler alleine Richtung Lienzer Tor und wurde von Keeper Daniel Huber im Strafraum zu Fall gebracht. Der Unaprteiische zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Lukas Jaklitsch ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte sicher zur 2:0 Führung für die Gäste.
Fast im Gegenzug gab es auf der Gegenseite Elfmeteralarm. Christopher Korber wurde im Ferlacher Strafraum zu Fall gebracht, doch in dieser Situation ahndete der Schiedsrichter das Vergehen nicht. Dennoch ließen sich die Hausherren dadurch nicht entmutigen und hatten zwischen der 60. und 80. Minute ihre beste Zeit. Was jedoch im Spiel der Lienzer fehlte, war der finale Pass. So blieb ein Schuss von Mario Steiner, der knapp über das Ferlacher Tor ging, die einzige nennenswerte Torchance.
Für die endgültige Entscheidung sorgte dann Lukas Jaklitsch zehn Minuten vor dem Abpfiff. Aus klarer Abseitsposition startend brachte er den Ball zum 3:0 im Lienzer Tor unter.
Danach agierten die Hausherren in einigen Situation etwas zu unkonzentriert und mussten in der Schlussminute noch den vierten Treffer durch Dominik Mak hinnehmen.
Am Ende blieb es bei einer schlussendlich verdienten, aber doch zu hoch ausgefallen 0:4 Niederlage aus Sicht der Lienzer.
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