26.09.2016, 11:47 Uhr

Neue AHS in der Biedermann-Huth-Raschke-Kaserne: Rohbau im Zeitplan

Hinter der denkmalgeschützten Fassade entstehen die 34 Klassen auf dem Gelände der Biedermann-Huth-Raschke-Kaserne. (Foto: BIG)

Seit sechs Monaten laufen die Arbeiten für die neue Schule in der Penzinger Kaserne.

PENZING/OTTAKRING. Das neue Gymnasium für den Bezirk wächst. Nach 16 Jahren Wartezeit haben im April endlich die Arbeiten in der Steinbruchstraße begonnen. Insgesamt wurden 23.700 Kubikmeter zuerst abgerissen, bevor im Mai der Neubau gestartet ist.

Der Bauträger, die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), zeigt sich auf Anfrage der bz zufrieden mit dem Fortschritt. "Die Bauarbeiten verlaufen plangemäß", so Pressesprecher Ernst Eichinger. 25 Millionen Euro werden in das Projekt investiert.

Zehn Sportklassen

34 Klassen werden hier auf einem Teil der Biedermann-Huth-Raschke-Kaserne errichtet. Genauer gesagt 16 Klassen Realgymnasium, acht Klassen Oberstufenrealgymnasium und zehn Klassen Oberstufenrealgymnasium mit Schwerpunkt Sport. Die Schüler der derzeit in Containern untergebrachten Maroltingergasse sollen 2018 hier einziehen. Aktuell entsteht der Rohbau für die neuen Gebäudetrakte. Teilweise werden bereits die Decken und Wände des zweiten Obergeschoßes errichtet.

Eine Besonderheit der Schule wird die Zusammenführung von Altem und Neuem sein: Teile der ehemaligen Kaserne sind denkmalgeschützt und bleiben daher erhalten. Einerseits betrifft das die Fassade, andererseits auch die alte Reithalle. Die Decke des unterirdischen Turnsaals soll demnächst fertig werden. Im Erdgeschoß ist der Neubau des Schulgebäudes durch einen Gang mit den Turnsälen, die in der denkmalgeschützten Reithalle untergebracht sind, verbunden. Für die Turnhalle wurde der Innenrohbau bereits abgeschlossen. Demnächst wird hier schon das neue Dach errichtet.

Die Baustelle wirkt sich kaum auf den Verkehr in der Umgebung aus. Die Baufahrzeuge gelangen über eine Zufahrt auf der Steinbruchstraße auf die Baustelle, wo sämtliche Ladetätigkeiten durchgeführt werden. Ein auf der Baustelle eingerichtetes Einbahnsystem leitet die Baufahrzeuge dann über eine eigene Ausfahrt wieder auf die Steinbruchstraße. Von dort aus ist der Flötzersteig als Hauptverkehrsroute einfach erreichbar.

Zur Sache

Die AHS Wien-West> wurde von "F+P ARCHITEKTEN ZT GMBH" und "Shibukawa Eder Architects" entworfen. Den Schülern werden ab 2018 eine Fläche von rund 12.300 Quadratmetern und eine 2.000 Quadratmeter große Turnhalle zur Verfügung stehen. Infos: www.big.at/projekte/ahs-wien-west
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