12.08.2016, 12:43 Uhr

SCHULABBRECHER - URSACHE-WIRKUNG?

Bild Isolde Tappeiner
Wien: Bezirk Zell am See, 1.2.3.4.5.6.7.8.9.10.11.1.13.14.15.16.17.18.19.20.21.22.23. Bezirk |

SCHULABBRECHER - URSACHE-WIRKUNG?



Die Wahrheit über den Zusammenhang darf man kaum laut aussprechen, warum 21.000 Österreicher zwischen 15 und 17 Jahren maximal nur einen Pflicht-Schulabschluss erreichen, viele Bildungsabbrecher haben nach der Pflichtschule keine weitere Ausbildung begonnen, oder diese schon wieder abgebrochen, doch warum?
Es ist kein Wunder, dass unsere österreichischen Kinder Angst in der Schule haben, werden sie manchmal schon auf dem Schulweg, oder erst am Nachhauseweg blutig geschlagen, so regieren in den Schulen eindeutig Messer und Co., die anonyme Gewalt. Sollten hier, so wie an manchen US-Schulen, Metalldetektoren eingesetzt werden, obwohl hierzulande mehr gedroht wird und gottseidank derzeit noch überwiegend der Schwanz mit dem Hund wedelt? Aber was, wenn wir uns dem Vorbild USA weiter nähern, sind die Bandenhintergründe oder die religiösen Motive überhaupt noch genau bekannt?
Eine Wiener Schuldirektorin ließ zwei einheimische Kinder aus der Pflichtschule entfernen, nachdem der Bub blutige Lippen und das Mädchen auf Krücken zur Schule humpeln musste, es inzwischen chronisch geworden ist. Beide TärerInnen blieben straffrei, zog die Staatsanwaltschaft die Anzeige zurück. Die Direktorin sagte zum Vater: „Wir sind eine Ausländerschule!“ Für das unvorhergesehene Schule-Schwänzen musste die Mutter dann etwa 1.000.- Euro berappen, nun folgt das zwingende Ausbildungsgesetz für Jugendliche.
So erzählte ein Lehrling, drei Einheimische mussten in der Berufsschule der restlichen Truppe ihr Jausen-Brot und Bargeld übergeben, um ungeschoren wieder heraus zu kommen – fühlen obige Staatsanwälte bei so etwas noch mit, oder liegt das fern ihrer wahrnehmbaren Reizschwelle? Gibt es diesbezüglich Zahlen, Fakten, überhaupt statistische Erhebungen? Gibt es ein Zeugenschutzprogramm mit angeschlossenen Schulen für ärmere Bedrohte, welche auch gerne lernen würden, jedoch mobbend davon abgehalten werden?
Momentan befinden sich insgesamt 16.000 Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren in keiner bestehenden Aus- oder Weiterbildungs-Maßnahme, wen wundert es bei der europäischen-politischen Fehlentwicklung, die in Wirklichkeit ganz andere Ziele verfolgt?

Isolde Tappeiner
freie Autorin/Bürgerjournalistin
Wien
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