10.04.2016, 19:13 Uhr

Streit um Strafe fürs Aufsperren

Zell/See. – Die letzten Weihnachtsfeiertage fielen ungünstig. Am 27. 12. sperrten drei Salzburger Adeg-Großmärkte (AGM) daher ein paar Stunden auf, weil Hoteliers und Gastwirte frische Lebensmittel brauchten. Anzeigen der Gewerkschaft kosten nun 70.000 €. Wohlgemerkt ging es nicht um Verkäufe an Konsumenten, sondern nur an gewerbliche Kunden, die nach mehreren Feiertagen ihren Gästen Frischware bieten wollten. Die Mitarbeiter der drei AGM in Zell/See, Bad Gastein und Altenmarkt machten freiwillig für sechs Stunden mit und bekamen 100% Gehaltszuschlag und einen freien Tag,
so AGM-Chef Rudolf Schwarzenbacher. Dennoch hagelte es Anzeigen der Gewerkschaft bei Arbeitsinspektorat, Bezirkshauptmannschaft und Handelsgericht. Laut Wirtschaftskammer ist die Strafe unverhältnismäßig. So dürften Einzelhändler in Tourismuszonen ja auch sonntags aufsperren. Weiters kommt der hohe Betrag zustande, weil jeder der drei AGM-Geschäftsführer für dieselbe „Tat“ einzeln bestraft wurde.
_ Quelle: https://epaper.krone.at/#article/294/Wien%20Mitte/...
_ Dazu meine ich: Österreich ist da schon eine Lachnummer in Europa:
Niemand wird von seinem Arbeitgeber zur "Zwangsarbeit" angehalten
oder gar verpflichtet. Die Überstunden sind meist nur kurzfristig und
werden auch besser entlohnt.
Und ausserdem: was sollen die Personen dazu sagen, welche Samstag,
Sonntag sowie Feiertags im Dienste der Öffentlichkeit ihre Arbeiten
-ohne zu murren, absolvieren ?!
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