20.07.2016, 20:00 Uhr

Sanierung: Darauf sollten Sie Acht geben

Baumeister Franz Hentschläger und Bauleiter Christian Steinbichler: Schon die einfachste Dämmung hilft Heizkosten sparen.

Als Bauherr sollte man sich vor der Sanierung drei wichtige Fragen stellen, sagen die Fachleute.

LANGENSTEIN (eg). Ein Haus ist ein komplexes Werk, bei dem bei einer Sanierung sämtliche Gewerke berücksichtigt werden und ein Gesamtkonzept erstellt werden muss. Und damit eine Sanierung auch wirklich gut gelingt, braucht es Fachleute.

Fördermittel möglich
Die Firma Hentschläger aus Langenstein ist ein mittelständisches Bauunternehmen, das neben der klassischen Bautätigkeit wie der Errichtung von Ein- und Mehrfamilienhäusern, Gewerbe- und kommunaler Wohnbauten Sanierungen durchführt. „Als Bauherr sollte man sich vor jeder Sanierung drei wesentliche Fragen stellen. Was will ich? Was brauche ich? Und vor allem, wie viel Sanierung kann oder will ich mir leisten?“, sagt Christian Steinbichler, der für Hentschläger Sanierungen durchführt. „Zuerst wird das zu sanierende Objekt besichtigt und eingehend geprüft. Und um Fördermittel von Bund und Land zu bekommen, braucht man einen Energieausweis. Für diesen wird von geschulten Baufachleuten der Ist- Zustand vor und nach der Sanierung ermittelt. Und aus diesen Werten ergibt sich dann der Förderungssatz“, erklärt der Experte. Bei den Förderungsanträgen helfen Bank- und Kreditinstitute. „Die am meisten getätigten Maßnahmen sind neben der Dämmung der obersten Geschoßdecke, der Kellerdecke und der Außenwände auch der Tausch von Fenstern und der Tausch von Heizungs- und Warmwasseranlagen“, so Steinbichler, der darauf verweist, dass schon die einfachste Dämmung 10 bis 15 Prozent Heizkosten sparen kann.
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