10.08.2016, 10:15 Uhr

Pilgern für mehr Frieden und Toleranz

Von Spanien bis nach Jerusalem – drei Pilger reisen für die Anerkennung aller Religionen.

MAUTHAUSEN (eg). Der „Jerusalemweg“ führt als internationaler Friedensweg von Spanien aus über 15 Länder bis nach Jerusalem. Unter anderem auch durch Österreich und den Bezirk. Der bekannte Skifahrer David Zwilling, der Arbinger Polizist Johannes Aschauer und Otto Klär sind diesen Weg vor Jahren von Arbing bis nach Israel zu Fuß gegangen und haben nicht nur zahlreiche Vorträge abgehalten, sondern auch ein Buch geschrieben. Diese Pilgerreise wäre heute in dieser Form gar nicht mehr möglich, da er durch das Kriegsgebiet Syrien führt. Seit damals sind die drei Pilger unermüdlich unterwegs und haben ihr Ziel, Pilgern für den Frieden und die gegenseitige Toleranz beziehungsweise Anerkennung aller Religionen, nie aus den Augen verloren. „Als wir mit unserer Gruppe, mit der wir in Salzburg am 25. Juli gestartet sind, unsere Wanderung kurz für einen Besuch im KZ Mauthausen unterbrochen haben, wurde es uns allen wieder ganz stark bewusst. Wir müssen uns immer wieder für den Frieden einsetzen, damit so etwas nicht mehr passieren kann“, sagt Zwilling. Die Pilgergruppe wurde von vielen Mauthausnern, unter ihnen Bürgermeister Thomas Punkenhofer, am neuen Sportplatz begrüßt. Dort wurde dann im Zelt übernachtet, um am nächsten Morgen weiter über Arbing in Richtung Burgenland aufbrechen zu können. Am 12. August treffen die Pilger in Nickelsdorf ein.
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