28.06.2016, 16:20 Uhr

Viele Besucher beim Familiennachmittag im Keltendorf Mitterkirchen

Der Experimentalarchäologe Josef Engelmann wurde beim Zinngießen am Familiensonntag wieder einmal von Kindern umringt. (Foto: Keltendorf Mitterkirchen)
MITTERKIRCHEN. Am Sonntag, 26. Juni, konnte sich das Freilichtmuseum Keltendorf Mitterkirchen wieder über zahlreiche Besucher am Familiennachmittag freuen. Die Familiennachmittage mit ihren zahlreichen Mitmachaktionen bieten eine erstklassige Gelegenheit, sich urgeschichtliche Handwerkstechniken einmal aus der Nähe anzusehen.

„Es ist kein Wunder, dass das die Leute so interessiert. Bei uns können die Kinder endlich mal wieder was mit den Händen machen“, erklärt Bogenbauer Wolfgang Winkler aus Enns, der seit 17 Jahren im Keltendorf Workshops zum Bogenschießen anbietet. Voller Begeisterung seien vor allem die Kinder dabei, wenn es darum ginge sich einen eigenen Bogen zu bauen, den sie am Ende natürlich auch mit nach Hause nehmen dürfen. Besonders freut es Winkler, wenn er hört, dass die Kinder nach ihrer Rückkehr daheim dann auch gleich wieder in den Garten laufen, um noch ein wenig schießen zu üben, wie es ihm schon viele Eltern und Großeltern berichtet haben. „So sitzen sie nicht nur vor dem Computer, sondern sind draußen in der Natur“, meint er.

Im Keltendorf Mittekirchen gibt es aber nicht nur am Familiennachmittag Gelegenheit, selbst aktiv zu werden. Eine beachtliche Reihe von Workshops mit anerkannten Experimentalarchäologen wird heuer rund um das 25jährige Jubiläum angeboten. Der nächste dieser Workshops findet am 3. Juli statt. Zu „Geweih- und Knochenschnitzen“ mit Wolfgang Lobisser von der Universität Wien kann man sich per E-Mail unter freilichtmuseum@mitterkirchen.at anmelden oder bis unmittelbar vor Kursbeginn noch vor Ort im Keltendorf.
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