27.04.2016, 11:01 Uhr

Donaubrücke Mauthausen: Oberösterreich-Variante als Alternative?

Im Jahr 2017 kommt es zu einer Generalüberprüfung der Donaubrücke. Davon hängen die Sanierungsmaßnahmen ab.

Laut Steinkellner-Sprecher sind noch drei Varianten im Rennen

MAUTHAUSEN (mikö). "Drei Varianten liegen noch am Tisch", sagt Chlodwig Mölzer, Sprecher von Verkehrs-Landesrat Günther Steinkellner (FP). Neben einem Neubau der Donaubrücke am bestehenden Standort und der Brücke 500 Meter östlich der jetzigen Brücke, wird auch über eine OÖ-Variante diskutiert. Diese westliche Option würde im Grenzgebiet Mauthausen/Langenstein und nahe des Ennshafens einmünden. Mölzer: "Die östliche Brücke ist die Lieblingsvariante von den Technikern."

Nerat gegen westliche Variante

Wenig Freude mit einer westlichen Brücke hätte Mauthausens Vizebürgermeister Alexander Nerat (FP): "Dann fährt alles, was Richtung B123 fährt, über die B3 in Mauthausen. Da lotse ich Tausende von Fahrzeugen durch den Ort."

Pühringer kontert Steinkellner

Landeschef Josef Pühringer (VP) widerspricht indes Landesrat Steinkellner. Dieser hatte im BezirksRundschau-Gespräch gemeint, dass Landeshauptmann Pröll (VP) die OÖVP vorführe. "Die OÖVP wird von niemandem vorgeführt. Wir wollen einen neuen Standort für die Brücke, die Niederösterreicher wollen den bestehenden Standort ausbauen, weil sie langwierige Verfahren und womöglich ein Scheitern des Projekts befürchten. Da werden noch Verhandlungen und Expertengespräche notwendig sein. Verschiedene Standpunkte in einer Sachfrage wird es immer wieder geben." 2017 kommt eine Brücken-Generalüberprüfung. Davon hängt ab, wann und in welchem Ausmaß eine Sanierung erfolgt.

Petition: Neue Donaubrücke bis 2020

Tausende Menschen haben die Petition "Neue Donaubrücke bis 2020" bereits unterzeichnet. Bis 30. April können Sie noch unterschreiben – siehe LINK.
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