29.06.2016, 20:00 Uhr

Mehr Platz für ein liebevolles Zuhause im Kinderdorf

Kinderforfleiter Reinhold Kapusta, Bgm. Martin Ebenhofer, SOS Kinderdorf Geschäftsführer Clemens Klingan und Pfarrer Josef Michal.
RECHBERG / Knapp acht Jahre nach der Eröffnung des SOS-Kinderdorfes Rechberg mangelte es bereits an Betreuungsplätzen. Die Nachfrage ist groß und wird immer größer. So wurden zwei der vier bestehenden Wohneinheiten ausgebaut und um 200 Quadratmeter Wohnfläche erweitert. Die Kosten für den Ausbau belaufen sich auf rund 300.000 Euro und werden durch Spendengelder bezahlt. Anstatt von 17 können nun 26 Kinder untergebracht und bestens betreut werden. Besonders die Kinderwohngruppe im Haus Sonnenschein, hier können nun acht Kinder und Jugendliche im Rahmen des Familienstärkungsprogrammes begleitet werden. Bei zwölf der in den vergangenen acht Jahren betreuten Familien konnten in neun Fällen die Kinder wieder zu ihren Eltern nach Hause übersiedeln. Weitere acht Kinder und Jugendliche finden in der neuen Wohngruppe Farbenspiel, einen verlässlichen und langfristigen Ort zum Wohnen. Diese Wohngruppe ist ein neues Betreuungsangebot. Sie bietet mehr Flexibilität um auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen einzugehen. Die Kinder können hier von fünf Jahren bis zu ihrem achtzehnten Lebensjahr verbleiben. „Mehr Angebote heißt mehr Perspektiven und mehr Chancen für die Kinder“ erklärt SOS-Geschäftsführer Clemens Klingan der stolz berichtet, dass die ersten jungen Erwachsenen das SOS-Kinderdorf in Rechberg bereits verlassen und den Schritt in ein selbständiges Leben schon beginnen haben. Im Rahmen des jährlichen Sommerfestes wurden die neuen Räume von Pfarrer Josef Michal feierlich eingeweiht und gesegnet. Viele Nachbarn, das Kinderdorf ist in der Gemeinde sehr gut integriert, Partner und Sponsoren kamen zum gemütlichen Sommerfest und konnten sich die neuen Räumlichkeiten auch gleich an Ort und Stelle ansehen.
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