29.06.2016, 11:51 Uhr

Neuer Polizeichef in Mauthausen

Der scheidende Postenkommandant Franz Spiegl (rechts) mit seinem Nachfolger Manfred Koppler aus St. Valentin.

Franz Spiegl nimmt nach 42 Jahren im Dienst der Sicherheit Abschied - Sein Nachfolger als Postenkommandant in Mauthausen wird Manfred Koppler

MAUTHAUSEN (eg). Die Polizei, dein Freund und Helfer, lautet ein Spruch, der für den Mauthausner Postenkommandanten Franz Spiegl nach mehr als 42 Dienstjahren noch immer gilt. Mit 1. Juli tritt Spiegl in den Ruhestand. Er hat sein ganzes berufliches Leben der Sicherheit und dem Schutz der Menschen gewidmet. Seine Laufbahn begann der zweifache Familienvater aus Saxen 1974 mit der Grundausbildung und 1975 mit seinem ersten Einsatzgebiet in Tragwein. 1978 kam er nach Schwertberg, wo er zwölf Jahre Dienst verrichtete. Von 1990 bis 2002 war er in Baumgartenberg bevor er nach Mauthausen kam.

Größte Herausforderungen für Spiegl

Zahlreiche Ausbildungen wie dienstführender Wachebeamter und Diensthunde- und Motorbootführer hat er absolviert und ebensoviele Auszeichnungen und Belobigungen, sei es für Fahndungstätigkeiten oder Aufklärung zahlreicher Straftaten, erhalten. Seit 2009 war er Postenkommandant in Mauthausen. „Die großen Herausforderungen waren neben dem Hochwasser 2002 die jährlichen Befreiungsfeiern im ehemaligen KZ, der Großbrand in der Hauptschule, viele schwere Verkehrsunfälle auf der B3, die Anhäufung von Diebstählen im Donaupark sowie die Massenschlägerei zwischen Tschetschenen und Türken am Parkplatz des Freibades. Zahlreiche Einsätze erforderten die Vorkommnisse in der ehemaligen Diskothek Nachtvogl“, so Spiegl, der besonders mit dem ständigen Personalmangel zu kämpfen hatte.

Hoffen auf neue Dienststelle

Trotzdem war Spiegl immer mit Leib und Seele Polizist. 2016 erhielt er das Goldene Verdienstzeichen der Republik. Im Ruhestand wird er sich seinen Hobbys Wandern, Radfahren, Lesen und seiner Familie sowie seinem Schäferhund widmen. Neuer Postenkommandant: Manfred Koppler aus St. Valentin. Dieser wünscht sich eine neue, größere Dienststelle und mehr Personal für Kriminalitätsbekämpfung und noch bessere Aufklärung.
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