07.10.2016, 14:45 Uhr

Umfangreiche Modernisierung der Donauuferbahn abgeschlossen

In Aisthofen wurde ein neuer Bahnsteig errichtet. (Foto: ÖBB/Held & Francke)

ÖBB investierten neun Millionen Euro in Erneuerung von Gleisanlagen, Weichen und Eisenbahnkreuzungen.

MAUTHAUSEN, GREIN, LINZ. Die ÖBB investieren laufend in die Modernisierung ihrer Anlagen, um den Fahrgästen ein sicheres und rasches Reisen zu ermöglichen. Auf der Donauuferbahn wurden seit Anfang Juli 2016 insgesamt neun Millionen Euro in umfangreiche Erneuerungsarbeiten investiert. Es wurden Gleisanlagen, Weichen, Eisenbahnkreuzungen, Brücken und ein Bahnsteig in Aisthofen erneuert. Zusätzlich wurden Entwässerungsanlagen erweitert. Die Arbeiten konnten vor wenigen Tagen erfolgreich abgeschlossen werden.


Modernisierung Bahnhof Aisthofen

Die Arbeiten haben an mehreren Abschnitten auf der Bahnstrecke zwischen St. Valentin und Sarmingstein teilweise parallel stattgefunden. Einer der Hotspots war Aisthofen, wo mehrere Projekte zugleich abgewickelt wurden. Unter anderem wurden mehrere Eisenbahnkreuzungen neu errichtet, eine Weiche verlegt sowie eine Untergrunderneuerung der Gleisanlage durchgeführt. Zusätzlich hat Aisthofen einen neuen Bahnsteig erhalten. Dieser wurde mit neuer Beleuchtung, Pflasterung und Lautsprecheranlage ausgestattet. In Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Perg wurde eine Park & Ride-Anlage errichtet. Auch in Mauthausen wurden Erneuerungen durchgeführt. So wurde eine Gleisanlage erneuert sowie eine Entwässerungsanlage erweitert, die künftig einen noch besseren Schutz vor Hochwasser bieten wird. In die Entwässerungsanlage wurden insgesamt rund 800.000 € investiert.

Arbeiten auch in Perg, Sarmingstein und Baumgartenberg

Auch in Perg, Sarmingstein und Baumgartenberg wurden Modernisierungsarbeiten durchgeführt. Während in Perg Eisenbahnkreuzungen erneuert wurden, wurden in Sarmingstein mehrere hundert Meter Gleise und in Baumgartenberg eine neue Weiche verlegt. Für die Arbeiten waren im Juli und August abschnittsweise Streckensperren nötig. „Bahnstrecken brauchen ein regelmäßiges Service. Meist führen wir dieses bei laufendem Zugverkehr durch, damit Fahrgäste ungehindert und pünktlich an ihr Ziel kommen. Leider ist dies nicht immer möglich. Die Donauuferbahn ist eingleisig, daher waren dort Streckensperren teilweise unumgänglich“, sagt Andreas Niedermair, ÖBB Regionalleiter Streckenmanagement und Anlagenentwicklung (SAE). Die ÖBB bedanken sich bei Fahrgästen und Anrainern für das Verständnis. Niedermair freut sich auch über die gute Zusammenarbeit mit den Gemeinden vor und während der Bauarbeiten entlang der Donauuferbahn. „Das ist für uns sehr wichtig, um eine rasche und effiziente Abwicklung der Bautätigkeiten zu ermöglichen“, sagt der Regionalleiter.

1
Einem Mitglied gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.