23.03.2016, 21:50 Uhr

JVP Stadt Perg erfreut über Geld für Studenten

von links im Bild: Gemeinderat Wolf Christopher, JVP-Bezirksobfrau Breiteneder Theresa, Gemeindejugendreferent König Fabio (Foto: Agentur Mitterlehner)

Jahr für Jahr verlassen dutzende junge Menschen zum Studieren die Stadt Perg und gehen beispielsweise nach Wien oder Linz. Das bedeutet für die Stadt Perg nicht nur ein Minus bei der Einwohnerzahl, sondern auch finanzielle Einbußen über die Bundesertragsanteile, da viele der betroffenen Studenten ihren Hauptwohnsitz in der Studienstadt anmelden. Es geht dabei oft nur darum, finanzielle Vergünstigungen (speziell bei den öffentlichen Verkehrsmitteln) in Anspruch nehmen zu können. Heute wurde der Antrag positiv im Gemeinderat abgestimmt.

Studentenzuschuss für Semesterticket

Die Junge ÖVP Stadt Perg mit ihren Vertretern im Gemeinderat hat der Gemeinde jetzt dazu einen Vorschlag erarbeitet um diesem Trend entgegen zu wirken. "Es muss uns gelingen, junge Menschen so bald wie möglich in ihrer Heimatgemeinde Perg zu halten. Der Hauptwohnsitz ist zwar nur eine Formalität, dennoch verliert man ab diesem Zeitpunkt oft die Verbindung zum Heimatort", so Jugendgemeindereferent Fabio König. Studenten, die Perg verlassen, aber ihren Hauptwohnsitz bei uns gemeldet lassen, sollen zukünftig finanziell unterstützt werden. Konkret geht es dabei um den Ausgleich der Mehrkosten des Semestertickets, die für den Studenten entstehen. Ein Beispiel: In Linz kostet das Semesterticket für Studenten mit Linzer Hauptwohnsitz pro Semester 50 Euro, für jene mit Hauptwohnsitz in Schwertberg 186,40 Euro. Die Differenz, also 136,40 Euro pro Semester, soll die Gemeinde den Studenten zuschießen. Spätestens bei der Auszahlung der Bundesertragsanteile zahlt sich diese Vorgehensweise für die Gemeinde aus.

Junge arbeiten für Junge

Mit der neuen Periode sind drei Mitglieder der Jungen ÖVP Stadt Perg in den Gemeinderat eingezogen. Die neuen Junggemeinderäte haben nun die Möglichkeit unsere Forderungen und Projekte umzusetzen und aktiv daran zu arbeiten. Leider ist das Einbeziehen von jungen Bürgern noch immer nicht in allen Gemeinden so selbstverständlich wie in Perg. „Weiter Projekte sind in der Umsetzung und werden folgen, denn durch ehrliche und konstruktive Zusammenarbeit kommt man immer auf einen grünen Zweig“, so König.
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