13.04.2016, 00:00 Uhr

Was tun gegen das Stau-Chaos?

Die Kraftwerksbrücke Abwinden-Asten wird nicht als Ausweichroute geöffnet.

Landesrat Steinkellner kritisiert Versäumnisse seiner Vorgänger

BEZIRK PERG, FREISTADT, LINZ. Aufgrund der Versäumnisse seiner Vorgänger und der unterschiedlichen Player wie Stadt, Land und ÖBB sei die Verkehrsssituation rund um den Zentralraum so schwierig, sagt Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner (FP). Schon vor Jahren hätte man sich für den Fall einer Sperre der Linzer Eisenbahnbrücke Gedanken über Maßnahmen machen müssen, die den Stau reduzieren. „Stadt und Land haben sich zu wenig koordiniert“, so Steinkellner. Die verschiedenen Player würden es erschweren, eine vernünftige Verkehrspolitik zu betreiben. Die Eisenbahnbrücke befand sich vor dem Übergang auf die Stadt Linz bis Ende 2015 im Eigentum der ÖBB, auch die Baustelle in Mauthausen sei Angelegenheit der ÖBB. Für die Erhaltung der Steyregger Brücke ist das Land zuständig. Die Sanierung ist laut Steinkellner unumgänglich, wenn man die Verkehrssicherheit auf der Brücke gewährleisten möchte. Steinkellner will mit einigen Maßnahmen die Pendler kurzfristig entlasten.

Neue Buslinien
Ein zusätzlicher Zug für Summerauer- und Mühlkreisbahn wurde eingetaktet. Die Einführung von Schnellbuslinien wurde in das heurige Jahr vorgezogen: Ausweitung der Schnellbuslinie 399 von Linz JKU nach Hagenberg Softwarepark, drei zusätzliche Schnellbusverbindungen zwischen Freistadt und Linz sowie kleinräumige Verbindungen im Raum Linz – Gallneukirchen und Linz – Eidenberg. Diese Maßnahmen sollen mit 1. August starten. Eine Öffnung der Kraftwerksbrücke Abwinden-Asten als zwischenzeitliche Ausweichroute lehnte laut Steinkellner der Betreiber ab.
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