30.03.2016, 17:02 Uhr

Fachkräfte im Handel

hinten: Chefin Louise Breiteneder mit Erni Pölz, die seit drei Jahren im Geschäft arbeitet
ARBING. Zwei Drittel der im Handel beschäftigten Mitarbeiter üben den Beruf der Einzelhandelskauffrau oder des Einzelhandelskaufmannes aus. Die Spezialisierung, ob Lebensmittel- oder Textil-Branche, erfolgt bereits in der Ausbildung. Was aber alle im Einzelhandel gemeinsam haben ist, dass man gut mit Menschen umgehen können soll. Denn wer Scheu vor Menschen hat, ist für diesen Beruf nicht geeignet.

Louise Breiteneder aus Arbing ist Chefin des einzigen Nahversorgers im Ort und hat 13 Mitarbeiterinnen. Und wie im Handel oft üblich beschäftigt sie ausschließlich Frauen, weil sich eben fast nur Frauen für diese Arbeit melden.
„Die meisten meiner Mitarbeiterinnen arbeiten Teilzeit, ein Teil davon sind gelernte und ein Teil angelernte Arbeitskräfte“, sagt die Chefin, die alle drei Jahre auch einen Lehrling selbst ausbildet.

„Früher war es noch schwierig, einen Lehrling zu bekommen, aber heuer haben sich erfreulicherweise schon einige gemeldet“, erzählt sie. Ihre Mitarbeiter müssten flexibel sein und alles machen, sagt sie. Im dazugehörenden angeschlossenen Blumengeschäft arbeitet zwar eine Floristin, aber kassiert wird an der Kasse im Lebensmittelgeschäft. „Die gelernten Arbeitskräfte bringen natürlich schon ein gewisses Wissen besonders in der Feinkost oder beim Obst mit, aber wer sich bemüht, kann sich das auch nach und nach aneignen“, erklärt Breiteneder. Sie selbst hat die HLW Perg besucht und durch die vorgeschriebenen Praktika schon damals Einblicke in den Einzelhandel bekommen.
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