19.07.2016, 16:42 Uhr

Top-Ergebnisse beim Lehrlingswettbewerb für Engel

Julian Obermayr (rechts) ist der beste angehende Konstrukteur in Oberösterreich. Florian Wölfl belegt den dritten Platz in der Berufsgruppe der Maschinenbautechniker. (Foto: Engel)

Die jeweils zwei besten Absolventen eines Jahrgangs dürfen für drei Monate wahlweise in Shanghai oder Korea arbeiten.

SCHWERTBERG. Über einen ersten und einen dritten Platz im zweiten Lehrjahr darf sich Engel beim Lehrlingswettbewerb der Wirtschaftskammer Oberösterreich freuen. Julian Obermayr aus Ernsthofen ist der beste angehende Konstrukteur in Oberösterreich. Florian Wölfl aus Schwertberg belegt den dritten Platz unter den angehenden Maschinenbautechnikern.

Engel ist in diesem Jahr mit 37 Lehrlingen angetreten und kann sich zusätzlich zu den beiden Podiumsplätzen über ein überdurchschnittliches Gesamtergebnis freuen. Fast die Hälfte der Engel-Teilnehmer erhielt die Note „sehr gut“. In der Sparte Industrie stellten sich insgesamt 835 junge Männer und Frauen aus 126 Betrieben der Fachjury.

Die Jahrgangsbesten reisen nach Asien

„Wir sind sehr stolz auf unseren Nachwuchs“, freut sich Johannes Höflinger, Ausbildungsleiter. „Der Erfolg unserer Lehrlinge bestätigt einmal mehr unser Ausbildungskonzept.“ Die Ausbilder nehmen sich viel Zeit, die Stärken und Talente der Lehrlinge zu erkennen und individuell zu fördern. Zudem umfasst die Ausbildung Inhalte, die nicht in allen Betrieben vermittelt werden. So erhalten die Lehrlinge von Anfang an Einblicke in die angrenzenden Arbeitsbereiche und lernen, interdisziplinär zu denken und in internationalen Teams zu arbeiten. Die jeweils zwei besten Absolventen eines Jahrgangs dürfen nach Asien reisen und für drei Monate wahlweise im Engel Werk Shanghai oder Korea arbeiten.

Ein weiterer Motivationsfaktor ist, dass von den Lehrlingen angefertigte Maschinenkomponenten in der laufenden Maschinenmontage eingesetzt werden. „Diese Integration in den Fertigungsverbund werden wir zukünftig weiter vorantreiben“, so Höflinger. Mit dem Ausbau des Stammsitzes Schwertberg wird auch die Lehrwerkstatt neu gestaltet und der Maschinenpark für die Lehrlinge modernisiert. „Mit viel Tageslicht, ergonomischen Arbeitsplätzen und einer offenen Raumgestaltung möchten wir von Anfang an optimale Arbeitsbedingungen bieten“, sagt Höflinger. Zum Start des neuen Ausbildungsjahrs im September wird die neue Lehrwerkstatt fertig sein.

Ausbildung im eigenen Haus für Wettbewerbsfähigkeit

In Österreich stellt das Schwertberger Unternehmen jedes Jahr 45 bis 50 Lehrlinge ein und bildet sie in den Fächern Mechatronik, Kunststofftechnik, Werkstofftechnik, Konstruktion, Metalltechnik (Maschinenbautechnik und Zerspanungstechnik), Betriebslogistik und Informationstechnologie aus. Die staatlich ausgezeichnete Lehrwerkstatt am Stammsitz ist Vorbild für die weltweite Ausbildung in der Unternehmensgruppe. Weitere Ausbildungszentren befinden sich in Deutschland im Automatisierungswerk Hagen, im Großmaschinenwerk in Shanghai und im Komponentenwerk im tschechischen Kaplice.
„Mit einer Übernahmequote von 98 Prozent trägt die Ausbildung im eigenen Haus entscheidend zur Fachkräftesicherung bei“, so Johannes Höflinger. „Wir stärken damit international unsere Wettbewerbsfähigkeit.“
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